Gemeinderat Wahrenholz beschließt außerplanmäßige 21 000 Euro für Baugebiet „Im Syke“

Post soll im Ort bleiben

Der bisherige Standort der Postfiliale im Edeka-Markt Wahrenholz muss zum 31. Juli geräumt werden.
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Der bisherige Standort der Postfiliale im Edeka-Markt Wahrenholz muss zum 31. Juli geräumt werden.

Wahrenholz. Reichlich Diskussionsstoff gab es am Montag bei der Sitzung des Gemeinderates Wahrenholz. So beschloss der Rat eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 21 000 Euro für das Baugebiet „Im Syke“.

Grund dafür sind die Grenzfeststellung nach dem Herstellen der Baustraße sowie die Kosten der Vermessung durch das Katasteramt Gifhorn – Ausgaben, die im Haushalt 2015 nicht vorgesehen waren. Der Beschluss fiel einstimmig.

Mit acht Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung passierte auch der Beschluss zur Übernahme der Kooperationspartnerschaft mit der Deutschen Post AG den Rat, um als Gemeinde die Postfiliale im Ort zu betreiben. Die Post-Filiale muss am 31. Juli den bisherigen Standort im Edeka-Markt räumen. Um den bisherigen Service in Wahrenholz zu sichern, übernimmt nun ab 1. August die Gemeinde dafür die Verantwortung. Zusätzlich sollen zwei Stellen auf Basis von geringfügig Beschäftigten eingerichtet werden und zudem sind für Sanierungsmaßnahmen im Gebäude (Hauptstraße 49) 20 000 Euro eingeplant, um die Filiale dort einzurichten, so der Beschluss.

Rüdiger Kraft (SPD) trug den Beschluss in dieser Form nicht mit, da hier Steuergelder ausgegeben werden, für die eigentlich die Deutsche Post zuständig sei, so Kraft. Bürgermeisterin Friedhilde Evers betonte, dass auch Einnahmen aus der Partnerschaft mit der Deutschen Post erzielt würden. Genaue Zahlen nannte Evers dazu jedoch nicht.

Im Rahmen der Bürgerfragestunde bemängelten die Anlieger der Straße „Hohe Luft“ und weiterer Nebenstraßen das derzeitige Verkehrsaufkommen durch Baufahrzeuge und zu schnell fahrende Pkw, obwohl es sich in dem Wohngebiet um eine 30 Km/h-Zone handelt. „Wir werden uns der Sache annehmen“, sagte Evers.

Zudem verwies die Bürgermeisterin auf die vielen Vorfälle von Vandalismus in der Gemeinde. Betroffen ist vor allem der Grillplatz, an dem Holztische und Bänke zerschlagen, verbrannt und zum Teil auch in den Teich geworfen wurden. Aufgrund der drei abgeholzten Eichen im Taterbusch erstattete die Bürgermeisterin eine Anzeige bei der Polizei.

Von Hans-Jürgen Ollech

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