Chöre der Wahrenholzer Nicolai- und Catharinenkirche: Besinnliche Musik beim traditionellen Adventskonzert

Posaunenklänge, Chorgesang und Streicher

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Der Posaunenchor unter der Leitung von Pastor Lars-Uwe Kremer spielte alte und zeitgenössische Werke.

Wahrenholz. Mehr als 100 Sänger und Instrumentalisten bot die St. Nicolai- und Catharinen-Kirchengemeinde Wahrenholz am Abend des dritten Advents auf, um sich mit mächtigen Posaunenklängen, klassischer Streichermusik und wohltuendem Chorgesang den Zuhörern, zu präsentieren.

Gleich zu Beginn stimmte der Posaunenchor mit seinen königlichen Instrumenten und dem Stück „Dresdner Fanfare“ erhaben und klangschön in das Konzert ein. 

„Ich freue mich sehr, dass Sie der Einladung zu unserem Adventskonzert so zahlreich gefolgt sind und wir Ihnen gemeinsam einen wunderbaren Abend mit schöner Musik und Gesang bieten können“, sagte Pastor Lars-Uwe Kremer bei der Begrüßung. Dabei stellte er kurz die Akteure vor. Darunter waren: Der Posaunenchor, der Kirchenchor, der Gospelchor sowie die Instrumentalisten Dr. Cordula Geßner mit ihren Töchtern Rebekka und Franziska (Violinen, Violoncello) und Rüdiger Vopel (Orgel).

Danach folgte ein mehr als zweistündiges Wechselspiel der Instrumentalisten und Sänger, die mit ihren Liedern und Musikstücken auf die besinnliche Zeit, die Zeit des Wartens und der Geburt Jesus einstimmten. Zu hören waren Variationen von „Tochter Zion“ für zwei Violoncello von Friedrich August Kummer (1797-1879), „Hört der Engel helle Lieder“ von Lothar Graap oder „In dulei Jubilo“ nach Dietrich Buxtehude.

Stimmungsvoll erklangen vom Gospelchor das Traditional „Freedom is coming“ und auch das Stück „Wunderbarer Hirt“ von Lothar Kosse.

Mit einem außergewöhnlichen Auftritt boten Cordula Geßner und ihre Tochter Franziska das „Duo für zwei Violinen, Op. 29,1“, Allegro vivace, Andante, Allegro scherzando evivo von Giovanni Bastita Viotti (1755-1824).

Klassik vom Feinsten, doch für die Zuhörer erheblich zu langatmig. Zum großen Finale traten zum Schluss beide Chöre gemeinsam mit dem Posaunenchor und den Liedern „Tausendfach besungen“, „O Bethlehem, du kleine Stadt“ und „Joy to the World“ auf und ließen dabei ihre Stimmen und Posaunen klangschön durch das Kirchenschiff ziehen.

Der Pastor schloss das Konzert mit dem Gebet und dem Segen und die Posaunenbläser ließen noch einmal das wunderbare Lied „Der Mond ist aufgegangen“ ertönen.

Die Zuhörer wurden mit wunderbarer Musik und wohlklingendem Chorgesang alter und zeitgenössischer Meister konfrontiert, was laut Besucher Balsam für die Seele war und daher auch mit kräftigem Beifall belohnt wurde.

Von Hans-Jürgen Ollech

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