„Plötzlich stießen wir da auf Beton!“

Schönewörde: Alte Kläranlage an ehemaligen Schulgebäude ausgegraben

Eine alte Kläranlage wurde bei den Außenarbeiten am ehemaligen Schulgebäude gefunden.
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Eine alte Kläranlage wurde bei den Außenarbeiten am ehemaligen Schulgebäude gefunden. Wie Bürgermeister Gerald Flohr berichtete, mussten 25 Kubikmeter Füllboden angefahren werden. Foto: GEMEINDE SCHÖNEWÖRDE
  • Dennis Klüting
    vonDennis Klüting
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Schönewörde – Die Bauarbeiten im ehemaligen Schulgebäude schreiten voran, schon im März soll die DRK-Kita Schönewörde dort mit einer Außenstelle einziehen.

Um diesen Termin halten zu können, wurden die Aufträge für weitere Gewerke vom Gemeinderat im Umlaufverfahren beschlossen.

Bürgermeister Gerald Flohr ist mit dem Verlauf der Arbeiten sehr zufrieden – und er bekommt sie täglich mit, ist die Gemeindeverwaltung doch im angrenzenden Gebäudeteil untergebracht. „Der Elektriker ist fertig, der Maurer ebenfalls größtenteils“, sagte Flohr. „Er muss nur noch kleinere Restarbeiten erledigen.“ Im Sanitärbereich und im Übergangsbereich zwischen den Gruppenräumen ist bereits der Estrich verlegt. „Die Trockenbauarbeiten in den Gruppenräumen sind auch schon abgeschlossen“, sagte der Bürgermeister zufrieden. Auch die Heizungsarbeiten stehen kurz vor der Fertigstellung. „Die Sanitäranlagen sind installiert, in den Gruppen- und in den Mitarbeiterräumen muss noch gearbeitet werden.“

Im Außenbereich wurde bereits der Mischwasserkanal erneuert. „Dabei haben wir einen ziemlichen Schreck bekommen. Plötzlich stießen wir da auf Beton: Die alte Kläranlage war noch drin!“, berichtete Flohr. Sie umfasst zwei große Betonzylinder mit einem Durchmesser von jeweils fünf Metern, die in 2,2 Metern Tiefe vergraben waren. „Einen davon haben wir entfernt, den anderen konnten wir nicht ohne Weiteres ausgraben“, sagte der Bürgermeister.

Im Januar soll der Fliesenleger die Arbeit aufnehmen, zudem sollen die Außenanlagen hergerichtet werden. „Das ist natürlich wetterabhängig“, merkte Flohr an. Mitte Februar sollen die neuen Möbel geliefert werden. Und schon kurz darauf, im März, soll die Kita-Außenstelle ihren Betrieb aufnehmen. Das hält Flohr für realistisch, man liege beim Umbau gut im Zeitplan.

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