Wagenhoff: Jugendliche und Politiker ziehen gemeinsam an einem Strang, um Wünsche und Ideen zu realisieren

Planungen für Skaterplatz gehen voran

Die Skaterbahn in Wagenhoff bekam keine Freigabe vom TÜV. Archivfoto: Frankewitsch

Wagenhoff. Fußballumrandung, Platz-Beleuchtung und Skaterbahn: Die Wagenhoffer Jugendlichen haben viele Idee für die Umgestaltung des gemeindeeigene Skaterplatzes, der in diesem Jahr leider nicht mehr die Freigabe des TÜVs bekam.

Um die Zukunft des Aufenthaltortes und Spielplatzes zu besprechen, kamen am vergangenen Freitag Jugendliche und Ratsmitglieder (das IK berichtete) an einen runden Tisch. Viele Ideen und Vorschläge fanden Anklang und zusammen wurde eine Begehung der Skaterbahn am Dienstag verabredet.

„18 bis 20 Jugendliche waren am Dienstag da, also wieder alle, die bereits am ersten Treffen teilgenommen hatten“, freut sich Bürgermeister Hartmut Bödecker. Circa eine Dreiviertelstunde liefen die Jugendlichen und Bödecker gemeinsam den Platz ab, überlegte und planten. „Wir haben gemeinsam mit den Jungs und Mädels erst einmal verabredet, dass wir uns über die Kosten informieren und damit auseinandersetzen“, erklärt der Bürgermeister.

Die Jugendlichen boten erneut ihre Hilfe bei nötigen Umbauten oder Aufbauten an. Sie sind sich auch bewusst, dass das ganze Zeit und Geld kostet. „Am Dienstag stellten wir Überlegungen an, was denn nun am Besten geeignet sei: eine Zaunumrandung des Fußballfeldes oder Banden“, sagt Bödecker. Er freut sich über den Eifern und das freiwillige Einsatzangebot der Jugendlichen und das bestärke ihn auch, das Vorhaben voranzutreiben.

„Scheinbar hat das Begeisterung ausgelöst. Die Jugendlichen haben auch verstanden, dass solch ein Vorhaben natürlich auch Zeit braucht und es nicht von heute auf morgen geht“, merkt Hartmut Bödecker an.

Der Wunsch der Jugendlichen, den Platz zu beleuchten, damit diese in der dunklen Jahreszeit den Platz nicht bereits ab 18 Uhr verlassen müssen, muss sorgfältig geprüft werden: „Wir müssen erst einmal überprüfen, ob ein Licht machbar ist. Das geht leider nicht so schnell“, erklärt Bödecker, sagt aber auch, dass er versuchen möchte, die Ideen und Wünsche der Wagenhoffer Jugend zu realisieren.

Jetzt seien sich Bürgermeister und Jugendliche erst einmal einig: „Wir wägen die Kosten ab und stellen dann einen Antrag an den Gemeinderat. Wir hoffen natürlich auf Zustimmung“, erklärt der Bürgermeister das kommende Verfahren.

Von Maike Scholz

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