Um- oder Neubau ist im Gespräch / Architekten stellen im Bauausschuss der Samtgemeinde Wesendorf Entwürfe vor

Pläne für Wahrenholzer Kinderkrippe

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Noch steht das Schlecker-Gebäude in Wahrenholz leer. Doch schon bald könnte die Immobilie als Kinderkrippe genutzt werden.

Wesendorf. Eine der Fragen, mit denen sich der Ausschuss für Bau, Planung und Umweltfragen der Samtgemeinde Wesendorf am Dienstag, 10. April, ab 18. 30 Uhr im Rathaus beschäftigt, ist die nach dem Um- oder Neubau der Kinderkrippe Wahrenholz.

Geeignet dafür wäre das Schlecker-Gebäude, das die Co-Op Schleswig-Holstein eG verkaufen möchte.

Drei Architekturbüros werden während der Sitzung ihre Entwürfe zum Um- oder Neubau vorstellen. Dazu gehört ein Entwurf des Architekten Andree Kepper. Demnach gibt es zwei Alternativen. Eine sieht vor, den Altbau umzubauen und zu erhalten. Dabei sieht Kepper folgenden Vorteil: „Es ist etwas kostengünstiger, wenn Sie den Altbau verwenden.“ Er sieht aber auch einen Nachteil. „Aufgrund der Beschaffenheit wird man sicher einen höheren Energieaufwand haben.“

Plan B wäre ein kompletter Neubau, wobei dann das Schlecker-Gebäude abgerissen werden müsste. „Diese Variante würde mehr Geld kosten, wobei die nachhaltigen Folgekosten wegen des geringeren Energiebedarfs nicht so hoch wären“, erklärt Kepper. Die Entscheidung liege beim Rat.

Ausschussmitglied Florian Roffka (CDU) tendiert zum Neubau: „Da das Gebäude sehr alt ist, entspricht es sicher nicht den heutigen Ansprüchen.“ Sein Parteikollege Ernst-Walter Grüssing beruft sich auf die Kostenfrage: „Wir müssen erst einmal Zahlen auf dem Tisch haben.“ Daran möchte sich auch der Ausschussvorsitzende Siegfried Weiß halten. „Man muss sehen, ob die Kosten mit den planerischen Vorstellungen zusammenpassen“, sagt er. Erst danach könne man prüfen, welche Variante für die Krippe infrage komme.

Von Volker Althoff

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