Wahrenholz: Abriss von Gebäudeteilen soll Platz für Wohn-Projekte schaffen

Pläne für die Alte Schmiede

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Rund um die Alte Schmiede soll sich künftig einiges ändern. So sollen das Wohngebäude, der Laden und das Lager abgerissen werden. 

Wahrenholz. Rund um die Alte Schmiede soll in Wahrenholz dieses Jahr einiges passieren. Konkrete Vorhaben stellte Bürgermeister Herbert Pieper dem Bau- und Finanzausschuss bei der jüngsten Sitzung vor.

„Im Zentrum steht dabei das Seniorenwohnen“, erklärte Pieper. „Dabei ist eine ambulante Wohngruppe für acht Personen vorgesehen, genauso wie Servicewohnen, das verschiedene Dienstleistungen mit einschließt.“ Vervollständigt würde das Konzept mit einer Vielzahl an Angeboten für Senioren in der Alten Schmiede selbst sowie eine Tagespflege im alten Hüüs Hoff.

Um diese Projekte umsetzen zu können, müsse laut Pieper besonders die verkehrliche Erschließung geklärt und die Querung der Straße gesichert sein. Daher sollen auch das alte Wohngebäude, der Laden und das Lager an der Alten Schmiede abgerissen werden. Die Halle soll dagegen weiterhin erhalten bleiben. „Wir wollten retten, was zu retten ist. Aber diese Gebäudeteile waren baulich einfach nicht mehr zu entwickeln“, berichtete der Bürgermeister. „Die Substanz war angegriffen und teils auch schadstoffbelastet.“ Das Wohngebäude würde außerdem die verkehrliche Anbindung stark behindern.

Die Kosten für den Abriss sollen inklusive Planungskosten rund 115 000 Euro betragen. Im Rahmen der Dorferneuerung ist eine Förderung von 73 Prozent möglich. Durch den Abriss würden keine Fördergelder wegfallen, da die Halle schließlich weiterhin genutzt wird.

Während der Abrissarbeiten soll die Post entweder zwischenzeitlich in der Wassermühle oder in einem leerstehenden Wohngebäude in der direkten Nachbarschaft zur Alten Schmiede unterkommen. Gespräche mit dem Eigentümer der Wohnung habe es bereites gegeben. „Das soll aber wirklich nur temporär sein, die Post soll wieder in die Alte Schmiede ziehen“, betonte Pieper.

Insgesamt sollen für die Abrissmaßnahmen 130 000 in den Haushalt eingestellt werden – „um etwas Spielraum zu haben“. Ferner empfahl der Ausschuss dem Gemeinderat einstimmig, einen entsprechenden Förderantrag zu stellen.

Von Dennis Klüting

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