Reger Besuch beim 38. Oktoberfest der Jungschützen

„O’zapft is in Wahr’nhoalz“

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Abends war die Tanzfläche beim Oktoberfest wieder gut gefüllt. Auch gerudert und Bob gefahren wurde eifrig.

Wahrenholz – Mit dem Beginn des Zehnkampfes am Samstagnachmittag starteten die Wahrenholzer Jungschützen ihr 38. Oktoberfest und begrüßten dazu bei durchwachsenem Herbstwetter 26 Mannschaften.

Mit dabei waren auch zwei Kindermannschaften aus dem Dorf sowie eine Mannschaft der Partnerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Windsbach / Mittelfranken, mit ihrem Kommandanten Norbert Gaßner.

„Wir haben wieder alles bestens vorbereitet und können trotzt des kühleren Herbstwetters von einer Höchstzahl an Beteiligung sprechen“, sagte der Chef der Jungschützenkompanie, Hauptmann Simon Evers, und zeigte sich damit schon sehr zufrieden. Die Mannschaften bestanden aus mindestens fünf Personen und konnten sich individuell zusammensetzen. Neben Straßenmannschaften waren auch Familien- und Vereinsmannschaften zum Wettkampf angetreten und hatten ihren Spaß dabei.

Mit der Promille-Brille mussten die Gruppen eine Person in der Schubkarre über einen Parcours fahren. 

An den zehn Stationen gab es wieder viele neue Ideen, um in den Wettkampf Spannung und Freude hineinzubekommen. Aber auch Klassiker fanden sich wieder: So gab es an der Station 1 den obligatorischen Fragebogen zu vielen Themen des täglichen Lebens rund in und um Wahrenholz. Für Kinder und Jugendliche galt es 20 Fragen und bei den Erwachsenen mussten sogar 22 Fragen mit einem entsprechenden Schwierigkeitsgrad beantwortet werden, was oftmals nicht ganz einfach schien. Zu den weiteren Stationen rund um den Schützensaal gehörten unter anderem ein Wasserwerferspiel, Promille-Brille, Medizinballfingern, Bierflaschenangeln, Luftballongolf, Schießen und Schätzrechnen. Nebenbei gab es eine reichhaltige Kaffeetafel, kühle Getränke sowie Bratwurst und Steak im Angebot, um den kleinen Hunger und Durst zu stillen.

Zum allseits beliebten Oktoberfest hatten sich die Gäste abends schick gemacht. Lederhose, bisweilen auch bei den Damen, und vor allem Dirndl in allen Farben und Mustern dominierten. Auch auf der Bühne – denn da stand, wie schon so oft, die Gruppe Almrausch. „Und wir kommen sehr gerne nach Wahrenholz, weil man hier die Alpenlieder zu würdigen weiß“, rief die Gruppe, die tags zuvor noch in Ehra-Lessien gespielt hatte. Der Böhmische Marsch und andere Alpenklassiker wurden vom Publikum genauso gut angenommen wie die neuesten Charts und alle möglichen Partyhits. Cordula (Grün), die, die immer lacht, und Vincent – frisch verliebt – waren auch dabei, zumindest musikalisch. Dazu wurde gerudert. Drei lange Ruderboote gab es beim Seeräuberlied auf den Planken des Schützenheims, und danach fuhr man, natürlich auch im Sitzen, Bob. Der Saal war erwartungsgemäß sehr gut gefüllt, samt den Außenbereichen Bar und dem Außengelände, und auch die Paartänzer kamen zu ihrem Recht. Sie schafften es, gesittet um die Tanzfläche herumzutanzen, wo sich vor allem die feschen Madels tummelten. Und nicht nur die Jugend amüsierte sich. Viele ältere Gäste saßen an den Tischen ringsherum und genossen sichtlich den Blick auf das Leben auf der Tanzfläche.

Den Abschluss des Oktoberfestes der Wahrenholzer Jungschützen bildet traditionell am Sonntagvormittag um 10 Uhr ein Gottesdienst mit Pastor Lars-Uwe Kremer und das anschließende Oktoberfestfrühstück sowie die Siegerehrung des Zehnkampfes Sieger wurden bei den Kindern die Mannschaften „Schulies“ und „Kommando Korn“ mit jeweils 28 Punkten. Bei den Erwachsenen-Mannschaften siegte die Gruppe „Am Sportpark“ mit 168 Punkten vor „Heiliger Storchenberg“ (161 Punkte) und „Taterbusch“ (156 Punkte).

Weitere Bilder gibt es unter www.az-online.de.

VON HANS-JÜRGEN OLLECH UND BURKHARD OHSE

Oktoberfest in Wahrenholz 2019

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