Landkreis saniert die K 7 im Jahr 2021: Kosten liegen bei 1,3 Millionen Euro

Ortsdurchfahrt in Wesendorf wird drei Monate gesperrt

Die Ortsdurchfahrt in Wesendorf wird kommendes Jahr vom Landkreis saniert.
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Die Ortsdurchfahrt in Wesendorf wird kommendes Jahr vom Landkreis saniert.

Wesendorf – Die Kreisstraße 7 soll saniert werden – im Zuge dessen wird 2021 die Ortsdurchfahrt in Wesendorf, wo sie als Alte Heerstraße verläuft, für drei Monate vollgesperrt.

Die Baudurchführung ist für das Jahr 2021 vorgesehen, ein Ingenieurbüro wurde mit den Planungsarbeiten beauftragt. Das Bodengutachten ist bereits erstellt worden. Die Vermessung ist beauftragt und noch in Bearbeitung.

Die Kreisverwaltung geht auf IK-Anfrage von einer Bauzeit für den Straßenbau von zirka drei Monaten aus. Eine mögliche Beteiligung des Wasserverbandes Gifhorn im Sinne einer Gemeinschaftsmaßnahme wird noch geklärt. Hier werden zurzeit Untersuchungen des vorhandenen Kanals durchgeführt.

Landrat Dr. Andreas Ebel erklärt: „Zurzeit wird von Baukosten in Höhe von zirka 1,3 Millionen Euro ausgegangen. Dies ist allerdings vorerst eine sehr grobe Kostenschätzung, die noch keinerlei Erkenntnisse aus den vorgenannten Untersuchungen enthält.“

Wenngleich der Landkreis bestrebt ist, Fördermittel des Landes nach dem Gesetz zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden (GVFG) bestmöglich einzuwerben, und einzusetzen, sind diese in den vorliegenden Ansätzen nicht enthalten. Hierzu ist zu sagen, dass die in Aussicht gestellten, begrenzten Fördermittel bereits anderen Projekten zugeordnet wurden.

In den genannten Baukosten ist keine Kostenbeteiligung der Gemeinde Wesendorf vorgesehen. Die Maßnahme bezieht sich auf den Fahrbahnbereich, für den der Landkreis selbst der Straßenbaulastträger ist.

Die Kreisstraße 7 weist Risse, offene Nähte und Flick-stellen auf. Zusätzlich gelten die Entwässerungseinrichtungen als unzureichend. Daher soll die Fahrbahn im Vollausbau errichtet werden. Dabei werden auch die Entwässerungseinrichtungen, wie Gossen und Abläufe, komplett erneuert.

Auf die Anwohner und Geschäfte werden während des Ausbaus einige Einschränkungen zukommen, wie Ebel mitteilt: „Die Grundstücke werden zeitweise mit dem Pkw nicht zu erreichen sein. Eine fußläufige Erreichbarkeit ist stets gewährleistet.“ Anliegerbeiträge werden laut Ebel vom Landkreis Gifhorn nicht erhoben. Aufgrund der Fahrbahnbreite sei bei einem Vollausbau nur eine Vollsperrung möglich. Die Alte Herrstraße soll in Abschnitten saniert werden.

VON MAX A. MORRISON

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