Bauausschuss der Samtgemeinde Wesendorf empfiehlt Umsetzung einstimmig

Oesingen: Mensa-Entwurf steht

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Betreuungs- und Werkraum im Mensagebäude wurden nun getauscht.

Groß Oesingen/Wesendorf. Der Bau einer Mensa ist keine einfache Aufgabe.

In der Sitzung des Bauausschusses der Samtgemeinde Wesendorf zeigten die Ausführungen von Architekt Hans-Peter Fischer vom Büro Fischer und Martens am Donnerstagnachmittag, wie viele unterschiedliche Faktoren dabei zu berücksichtigen sind.

„Auf dem Schulhof der Mensa stehen aktuell zwei Bäume“, so Fischer. „Eine große Eiche und ein kleiner Ahorn.“ Letzterer werde der neuen Mensa weichen müssen, die Eiche könne stehen bleiben. Dafür müsse aber die Aufteilung der Mensa geändert werden. Denn die Mensa wird auf der östlichen Seite durch die Eiche begrenzt, auf der westlichen Seite ist die Feuerwehrzufahrt. „Und die muss auf jeden Fall auch da bleiben, da brauchen wir eine Mindestbreite von 3,5 Metern“, erläuterte der Architekt. Die Lösung des Problems bestand im Tausch des Werkraums und des Betreuungsraums. „Das Volumen ist nahezu unverändert, es ist aber etwas anders aufgeteilt, sodass das Gebäude nicht so nah an die Eiche heranrückt“, erklärte Fischer. Der Betreuungsraum ist auch von außen zugänglich, sodass die Kita-Kinder, die diesen ebenfalls nutzen, nicht um das Gebäude herumlaufen müssen. Der Brennofen sei künftig auch direkt im Werkraum untergebracht und nicht wie aktuell separat davon.

Die Mensa soll ein Flachdach mit einer mindestens zweiprozentigen Neigung und einer umlaufenden Dachrinne bekommen. „Das Dach wird sich direkt unter der Traufe des Altgebäudes anschließen“, führte Fischer aus.

„Ich finde, der Arbeitskreis und Herr Fischer haben da eine wunderbare Sache erarbeitet“, sagte Horst Schermer. Jürgen Schulze pflichtete ihm bei: „Es war auch gut, dass das DRK und die Kita-Leitung da direkt auch mit im Boot waren.“ Auch Samtgemeindebürgermeister René Weber war von dem auf Fischers Vorschlag eingerichteten Arbeitskreis überzeugt. „Das werden wir uns für weitere Vorhaben abgucken.“ Er betonte, dass die Samtgemeinde für den Bau der Mensa Fördergelder im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms II in Höhe von 436.000 Euro bekomme. Der Bauausschuss empfahl die Umsetzung des Bauvorhabens und die Bereitstellung der Haushaltsmittel von 750.000 Euro einstimmig an den Samtgemeinderat.

Von Dennis Klüting

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