Samtgemeinde Wesendorf: Bauausschuss möchte energetische Sanierung

Oberschulen-Dach fest im Visier

Die Oberschule in Wesendorf nahmen die Mitglieder des Bauausschusses während ihrer ersten Sitzung unter die Lupe. Neben der Fassade soll auch das Dach energetisch saniert werden. Foto: Ollech

Wesendorf. Mit einer Bereisung startete der Ausschuss für Bau-, Planungs- und Umweltfragen der Samtgemeinde Wesendorf in seine erste Sitzung. Insbesondere den Neuen im Ausschuss galten die Besichtigungen, damit sie einen Überblick erhalten, was in ihr Aufgabengebiet fällt.

Genauer unter die Lupe wurde das Dach der Oberschule genommen. Dieses soll energetisch saniert werden, jedoch nur, wenn Zuschüsse aus der Kreisschulbaukasse fließen – und zwar bis zu 70 Prozent. „Der Flachdachbau ist aus den 70er Jahren. Es müsste etwas getan werden, damit die Energie nicht verschwendet wird“, erläutert René Weber, Erster Samtgemeinderat. Anträge seien bereits gestellt. Wie verfahren wird, entscheidet der Samtgemeinderat. „Wenn es eine 70-prozentige Förderung gibt, darf man auch einen Kredit aufnehmen“, so Weber. Für sämtliche Sanierungsmaßnahmen an der Oberschule Wesendorf sind 996 000 Euro eingeplant. Außerdem ist auch die Sanierung der Heizungsanlage vorgesehen.

Auf dem Prüfstand stand auch die Schulküche in der Oberschule. Um die Anforderungen, die sich aus dem Unterricht ergeben, entsprechend umsetzen zu können, muss diese angepasst werden. „Früher war es selbstverständlich, dass Kinder zu Hause Kochen lernten. Heute muss die Schule dafür sorgen, dass die Kinder lebenspraktische Dinge lernen“, meint Weber.

Insgesamt 9900 Euro sollen im Haushalt 2012 für die Erhaltung der Bausubstanz an sämtlichen Gebäuden der Samtgemeinde (Feuerwehren, Schulen etc.) sowie Instandsetzungsarbeiten auf Grundstücken bereitgestellt werden. 4300 Euro sind für Mieten und Pachten für Unterstellmöglichkeiten von Rathausmobilar eingeplant.

Es gab zwar keine Beanstandungen, dennoch stand der Friedhof Wesendorf auf der „Marschroute“. Wie Weber erläuterte, ging es unter anderem um das Thema Kriegsgräberfürsorge und die Zuschüsse für die Pflege und Erhaltung seitens des Landes. Zudem ginge es um Menschen, die nach 60 Jahren immernoch nach Verwandten suchen.

Von Carola Peiser

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