Schönewörde: Gemeinde plant den Ausbau von Geh- und Radwegen und neue Straßenlampen

„Nicht weiter die Schnecken beleuchten“

Schönewörde. Fahrradwege, Straßen und deren Beleuchtung: Diese Themen nehmen in Schönewörde im neuen Jahr einen großen Planungsraum ein. Ein Gehwegausbau „Am Denkmal“ und „Lindenstraße“ kosten voraussichtlich 42 000 Euro.

Davon entfallen ungefähr 30 000 Euro auf den Ausbau des Bürgersteiges „Am Denkmal“ und 12 000 Euro auf die „Lindenstraße“.

Horst Schermer

Letztere wird eine größere Baustelle für Schönewörde werden, denn „die Linden müssen weg“, stellt Schönewörders Bürgermeister Horst Schermer fest. „Es müssen neue Bäume angepflanzt werden, die in die Tiefe wachsen und Gehwege und Straßenbelag nicht zerstören – so wie es die Linden jetzt tun“, fasst Schermer zusammen. Zwei Linden seien in Hinblick auf das Wachstum bereits entfernt worden. Zusätzlich soll an der „Lindenstraße“ eine neue Straßenlampe mit neuster LED-Technik installiert werden.

„Wir brauchen eine richtige Beleuchtung, damit wir nicht weiter unsere Schnecken beleuchten, sondern den Bürgersteig ausleuchten“, meint Schermer. Dafür sind 10 000 Euro vorgesehen.

Weitere Straßenlampen mit LED-Leuchten sollen im Kindergartenbereich und im „Lootscheweg“ angebracht werden. Dafür sind Kosten in Höhe von 15 000 Euro eingeplant. Sorgen macht dem 947 Einwohner starken Dorf der Bau eines Löschbrunnens in der Nähe des Gemeindezentrums. „Der ist im Rahmen der Brandschutzmaßnahmen Pflicht“, sagt der Bürgermeister. „Dafür brauchen wir allerdings eine Ausnahmegenehmigung, um tiefer bohren zu können“, informiert er. Deswegen stecke Schönewörde zurzeit in einer Zwickmühle und müsse zeitnah eine gute Lösung finden.

Die muss auch für eine mögliche Überquerung des Elbe-Seitenkanals für Fahrradfahrer in Richtung Vorhop gefunden werden. Der Gemeinderat denke darüber nach, ob an der Kreuzung zu Meyer ein Radweg angeschlossen werden könnte. Das Land sei nicht bereit, Kosten für einen direkten Weg über die Brücke zu finanzieren.

Diskussionen gibt es auch im Rahmen der Ortsplanung. „Die Baugebietsplanung funktioniert momentan nicht so, wie wir uns das vorstellen. Wir wollen allerdings soweit vorankommen, dass Menschen wieder bei uns in Schönewörde bauen“, zeigt Schermer ein weiteres Ziel auf. Eine Verbesserung, um Schönewörde auch attraktiver zu gestalten, soll die Sanierung eines Weges in Richtung Friedhof sein. Dafür nehme Schönewörde 6000 Euro in die Hand. Der Weg soll gepflastert werden, damit der Besuch auf dem Friedhof zu jeder Jahreszeit gut zu bewältigen ist.

Von Maike Scholz

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