Zusätzliches Baugebiet „Böttelsfeld II“

Groß Oesingen will weiter wachsen

Der Groß Oesinger Ortsausgang nach Klein oesingen mit Bauarbeiten für Baugebiet Böttelsfeld
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Groß Oesingens Ortsausgang in Richtung Klein Oesingen
  • Dennis Klüting
    vonDennis Klüting
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Groß Oesingen – Groß Oesingen wächst: Im Baugebiet „Siekfeld II“, soll der Endausbau bald starten, ein dritter Bauabschnitt befindet sich in der Planung. Zusätzlich will die Gemeinde direkt gegenüber das Baugebiet „Böttelsfeld II“ auf den Weg bringen. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Trotzdem sind noch einige Fragen offengeblieben.

Bürgermeister Jürgen Schulze erklärte, dass es eine große Nachfrage nach Bauplätzen gebe und man daher auch neben dem „Siekfeld III“ weitere ausweisen sollte. „Wir können genau gegenüber aktiv werden“, so Schulze. „Zudem handelt es sich um gemeindeeigene Flächen.“ Der Flächennutzungsplan müsste dafür geändert werden. „Wir müssen überlegen, wie groß wir das Baugebiet haben wollen“, sagte Schulze. „Wir könnten das Baugebiet von 90 auf 170 Meter verbreitern und so nicht 18, sondern 30 Bauplätze schaffen.“ Ernst-Adolf von der Ohe sprach sich dagegen aus: „Kleiner und in einer Flucht mit dem Siekfeld wäre es schöner. Zudem würden sich dann die Straßen genau kreuzen, dort könnte man einen Kreisel bauen, um den Verkehr aus Klein Oesingen auszubremsen.“ Anja Menzendorf wandte ein, dass ein größeres Baugebiet eine bessere Straßenführung ermöglichen würde. „Aber ein Kreisel wäre top!“ Rolf Malzahn gab zu bedenken, dass dieser Bereich auch für eine angedachte Umgehungsstraße relevant sein könnte. „Vielleicht sollten wir eher bei der Mühlenstraße schauen.“ Ewald Heers fragte: „Wie weit wollen wir wachsen? Reichen 18 Bauplätze vielleicht?“ Hans-Jürgen Lübbe sprach sich für ein etwas kleineres Baugebiet aus. „Nur, wo Bedarf besteht und dann lieber Bauplätze für junge Familien.“ Von der Ohe erinnerte daran, dass sich der Rat sowieso Gedanken über Vergabekriterien machen wollte.

Schulze wollte die Diskussionsbeiträge aufnehmen und Gespräche suchen. „Wir müssen uns ja jetzt noch nicht festlegen, was die Größe betrifft“, so Schulze. „Nur, dass wir dort ein Baugebiet ausweisen möchten.“ Dies beschloss der Rat einstimmig.

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