Gemeinde Wesendorf nutzt zusätzliche Kapazitäten für weitere Vorhaben

Neue Spielgeräte sollen her

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Das Wesendorfer Schützenhaus und Kulturzentrum ist in den vergangenen Jahren innen saniert worden. Nun soll ein Sanierungskonzept erstellt werden, denn auch an der Fassade des Gebäudes muss etwas gemacht werden.

Wesendorf. Baugebiete, barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen, Neugestaltung des südlichen Ortseingangs, der Radweg an der L 284: Das sind nur einige der Themen, mit denen sich die Gemeinde Wesendorf aktuell beschäftigt.

Dank der Verstärkung durch Daniel Jabs und Anne Hesse sind nun auch wieder Maßnahmen möglich, für die zuvor die Kapazitäten fehlten.

„Auf der Strecke geblieben ist auf jeden Fall der Kontakt zum Bürger“, bedauert Bürgermeister Holger Schulz im IK-Gespräch. Denn es bestehe wohl immer noch eine gewisse Scheuheit, auf seinem Handy anzurufen. „Aber jetzt sind wir gut aufgestellt“, freut sich Schulz.

Und das soll auch ausgenutzt werden, denn neben den genannten Projekten stehen auch zahlreiche weitere an, etwa Die Sanierung des Grillplatzes, oder auch die Erstellung eines Multifunktionsfeldes am Heidelandstadion. Diese war aufgrund zu teurer Angebote vorerst auf Eis gelegt worden. „Nun wollen wir wieder ausschreiben“, kündigt Schulz an.

Die Gemeinde will außerdem eine Hundefreilaufzone am Hammerstein-Park einrichten, Geräte auf Spielplätzen erneuern und sich an der Sanierung des Schützenhauses beteiligen. Denn von innen sei das Gebäude dank Sanierungen in den vergangenen Jahren in hervorragendem Zustand, außen bestehe aber durchaus Handlungsbedarf. „Dafür muss erstmal ein Sanierungskonzept erstellt werden“, erklärt der Bürgermeister. Dies soll nach den Ferien anlaufen.

Von Straßensanierungen will die Gemeinde vorerst absehen. „Wir müssen uns erst Gedanken machen, wie wir uns da generell aufstellen wollen“, sagt Schulz. Es gebe verschiedene Möglichkeiten, die er auch schon fraktionsübergreifend vorgestellt habe. „Wir können unsere bestehende Ausbausatzung beibehalten, sie modifizieren oder auch feste Ausbaubeiträge erheben“, so Schulz. „Es gibt da viele verschiedene Möglichkeiten, aber wir müssen uns eben entscheiden, bevor wir Sanierungen anstoßen.“ So soll dies ein Thema der kommenden Sitzung des Finanzausschusses werden.

Von Dennis Klüting

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