Samtgemeinde Wesendorf geht mit Anbauten gegen Enge in Feuerwehrgerätehäusern vor

Neue Räume für große Fahrzeuge

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So sieht der Vorentwurf für den Anbau an das Pollhöfener Feuerwehrgerätehaus aus, den Ingold Blume, Bauamtsleiter der Samtgemeinde Wesendorf, angefertigt hat.

Samtgemeinde Wesendorf. Moderne Fahrzeuge sind für die Feuerwehren von großer Bedeutung. Aber: Die neuen Fahrzeuge benötigen mehr Platz, in einigen Feuerwehrgerätehäusern in der Samtgemeinde Wesendorf wird es eng.

Damit beschäftigte sich jetzt der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde.

Im Pollhöfener Feuerwehrhaus herrscht generell schon Enge: Ein separater Umkleidebereich fehlt, die Feuerwehrleute ziehen sich in der Fahrzeughalle um. Dem soll in 2019 ein Ende gemacht werden, die Samtgemeinde will für 90.000 Euro anbauen. Den entsprechenden Bauplan hat Bauamtsleiter Ingold Blume bereits ausgearbeitet und auch dem Feuerschutzausschuss vorgestellt. Im Feuerwehrhaus Ummern ist die Situation vergleichbar, dort soll 2020 angebaut werden.

Die Feuerwehr in Betzhorn soll voraussichtlich im Juni das in diesem Jahr bestellte Fahrzeug für 160.000 Euro erhalten. Auch in Betzhorn wird es Neugestaltungen geben. Die Feuerwehr ist im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht. Dieses wird im Rahmen der Dorferneuerung umgebaut, entsprechend soll auch mehr Platz für die Brandschützer zur Verfügung stehen.

„Auch in Wesendorf werden wir uns mit der Frage der Räumlichkeiten auseinandersetzen müssen“, sagte Samtgemeindebürgermeister René Weber. Dort werde es bis 2025 neue Fahrzeuge geben, die ebenfalls nicht mehr ins Gerätehaus passen. „Nun stellt sich die Frage, wie wir vorgehen wollen“, führte Weber aus. „Am Haus müsste man einiges machen, das kann bei so einem Altbau ähnlich teuer werden wie ein Neubau. Bei einem Neubau stellt sich die Frage: Wo?“ Eine Möglichkeit wäre eine Fläche am südlichen Ortsausgang. „Das hätte aber den Nachteil, dass das Feuerwehrhaus dann vergleichsweise abgelegen wäre. Das ist für die sehr aktive Kinderfeuerwehr ungünstig“, so der Verwaltungs-Chef. Innerorts müsste man natürlich an eine mögliche Lärmbelastung für die Anwohner nachdenken. „Da sind wir aber noch in einer sehr frühen Phase der Planung“, so Weber. „Das muss alles noch abgewogen werden.“

Von Dennis Klüting

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