Verkehrssituation soll umgestaltet werden

Neue Bushaltestelle an der Schule in Wahrenholz

Die Straße An der Sägemühle soll künftig nur noch vom Linienverkehr befahren werden dürfen. Außerdem soll der westliche Haltepunkt in der Schulstraße dorthin verlegt werden, um den Schulweg sicherer zu machen.
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Die Straße An der Sägemühle soll künftig nur noch vom Linienverkehr befahren werden dürfen. Außerdem soll der westliche Haltepunkt in der Schulstraße dorthin verlegt werden, um den Schulweg sicherer zu machen.

Wahrenholz – Vier Bushaltestellen mit insgesamt acht Haltepunkten will die Gemeinde Wahrenholz als nächstes barrierefrei ausbauen – und in diesem Zuge auch gleich die Haltestellenstruktur und die Verkehrsführung überarbeiten, wie Bürgermeister Herbert Pieper (CDU) bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates erklärte.

Denn bei der Bushaltestelle an der Schulstraße soll es im Zuge des barrierefreien Ausbaus Veränderungen geben.

„Es soll verhindert werden, dass die Kinder die Straße überqueren müssen, um zur Schule zu gelangen“, sagte Pieper. Daher soll der entsprechende Haltepunkt in die Straße An der Sägemühle, gegenüber des ehemaligen Bürgerhauses, verlegt werden. Damit dort nicht das gleiche Problem auftritt, soll die Straße künftig nur noch für den Linienverkehr freigegeben werden, wie Pieper ausführte.

Das Kopfsteinpflaster soll mit einer Tragschicht aus Teer bis zur Bordsteinkante aufgefüllt werden, sodass der Bordstein von Bussen überfahren werden kann. „Die Schule begrüßt diese Planung“, so der Bürgermeister. Bei dem verbleibenden Haltepunkt in der Schulstraße soll die Haltebucht zurückgebaut werden. So steht den wartenden Schulkindern mehr Platz zur Verfügung. Die Bushaltestelle an der Sparkasse soll im Zuge dieser Maßnahme entfallen.

In Weißenberge soll eine neue Bushaltestelle im Birkenweg entstehen. In Betzhorn soll die Haltestelle Schmiedestraße/Bauerneck ausgebaut werden. Die Haltebucht soll dabei in eine Parkbucht umfunktioniert werden. Der Ausbau der Haltestelle Neulandstraße/Betzhorner Straße gestalte sich allerdings als etwas schwieriger, wie Pieper erklärte. „Wir müssen da schon im Kurvenbereich beginnen.“ Ein Haltepunkt soll dabei etwas nach Süden verschoben werden.

Für die Kosten – gerechnet wird mit gut 120 000 Euro pro Bushaltestelle – bekommt die Gemeinde Fördergelder: 75 Prozent der Kosten trägt die Landesnahverkehrsgesellschaft, der Regionalverband Großraum Braunschweig beteiligt sich mit 12,5 Prozent. Die Restkosten trägt die Gemeinde.

VON DENNIS KLÜTING

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