Ummern: Zukunftswerkstatt will Wunschliste an Samtgemeinde schicken / Weber: „Sind auf Rückmeldung aus Ort angewiesen“

Neue Bänke und Bäume für Friedhof?

+
Die Kapelle und der Friedhof in Ummern beschäftigte am Dienstagabend die Mitglieder der Zukunftswerkstatt.

Ummern. Der Friedhof und die Kapelle in Ummern bereiten den Mitglieder der Zukunftswerkstatt Kopfzerbrechen. „Auf dem Friedhof besteht Handlungsbedarf.

Ich weiß, dass der Friedhof eigentlich Sache der Samtgemeinde ist, aber wir können vielleicht aufschreiben, was man verbessern kann und unsere Vorschläge der Samtgemeinde zukommen lassen“, schlug Siegward Binkau in der Sitzung am Dienstagabend vor. Und da gab es einige Punkte auf einer Tafel zu notieren. Wege müssten befestigt werden und es mangele an Bänken. „Es gibt keine Möglichkeit, sich im Schatten auf eine Bank zu setzen“, meinte Binkau. „Der Friedhof ist auch ein Kommunikationszentrum, wo sich Menschen treffen“, sagte Elke Flessenkämper. Gerade deswegen sei es wichtig, dass es Schattenplätze gebe. Großes Thema war dann die Barrierefreiheit auf dem Friedhof – vor allem für Rollstuhlfahrer. Dabei wurden der Eingang sowie die Wasserschläuche, die zu hoch hängen und beispielsweise für einen Rollstuhlfahrer nur schlecht zu erreichen sind, bemängelt. Gewünscht sei auch die Bepflanzung einer Freifläche und die bessere Pflege des Beetes vor dem Geräteschuppen. Ein anderer Platz für die Müllentsorgung sei auch sinnvoll, regten die Mitglieder der Zukunftswerkstatt an.

Hinzu komme, dass der Weg von der Kapelle bis zum Friedhof zu weit weg sei. Außerdem sei es in der Kapelle zu kalt, die Heizung funktioniere nicht richtig, und der Platz reiche nicht immer aus. Eine allgemeine Sanierung sei angebracht, waren sich die Mitglieder einig. Nun soll eine Wunschliste an die Samtgemeinde Wesendorf und an die Gemeinde Ummern gegeben werden. „Dann wird man sehen, was passiert“, meinte Binkau.

„Wenn es Probleme gibt, dann sollte man das an uns herantragen. Wir sind auf die Rückmeldungen aus dem Ort angewiesen“, erklärte Bauamtsleiter René Weber auf IK-Anfrage. Die Wünsche sollten der Samtgemeinde über den Ummeraner Gemeinderat herangetragen werden. Die Pflegearbeiten in Ummern habe, so Weber, die Lebenshilfe Gifhorn übernommen. Darunter fallen Mäharbeiten, Heckenschnitt und das Zurückschneiden der Rosen rund um den Geräteschuppen. Zwischen dem Pflegerhythmus (acht Mal im Jahr) der Lebenshilfe führe die Gemeinde Ummern Mäharbeiten aus.

Von Maike Scholz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare