Groß Oesingen beteiligt sich an 25-jährigem Jubiläum des Partnerschaftskreises der Samtgemeinde Wesendorf

Mit dem Musikzug nach Frankreich

Die Mitglieder bereiten sich schon auf ihren Aufrtitt in der Normandie vor. Dafür haben sie bei der Gemeindeverwaltung einen Antrag gestellt. 500 Euro Zuschuss bekommen sie für die Fahrt. Foto: Privat

Groß Oesingen. Das Musikcorps Groß Oesingen erhält von der Gemeindeverwaltung einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Darüber hat der Rat jetzt in seiner Sitzung entschieden.

Denn der Spielmannszug will mit nach Frankreich fahren, um an den Feierlichkeiten des 25-jährigen Jubiläums des Partnerschaftskreises der Samtgemeinde Wesendorf teilnehmen. Und dieser Anlass soll im Nachbarland mit einem Fest gewürdigt werden, woran sich Groß Oesingen auch beteiligen möchte. Die Gemeinde pflegt engen Kontakt mit der Normandie.

„Es wurde vom Partnerschaftskreis und dessen Vorstand angeregt, dass Musikzüge aus der Samtgemeinde mitreisen“, hat Bürgermeister Jürgen Schulze gegenüber dem Gemeinderat mitgeteilt. Auch der Musikzug Groß Oesingen habe sich bereit erklärt, mit zu fahren, berichtete Schulze. Die gesamte Fahrt werde aus EU-Sondertöpfen gefördert, denn „den Partnerschaftskreis gibt es nicht in vielen Gemeinden, so wie er gelebt wird“, erläuterte Schulze.

Der Austausch dient der Völkerverständigung, den auch die Gemeinde Groß Oesingen ausbauen möchte. Insofern hat der Musikzug, der aus 14 Mitgliedern besteht, einen Zuschuss beantragt.

„Wesendorf gibt 500 Euro“, sagte Schulze. Es sei ein außergewöhnliches Ereignis, das „wir unterstützen sollten“, machte sich der Bürgermeister stark. Hinter ihm stand Ratsherr Rolf Mahlzahn und meinte: „Es handelt sich hierbei nicht um eine Freizeitveranstaltung. Der Musikzug zeigt stattdessen Bereitschaft, das Jubiläum zu unterstützen.“ Er sprach von einer „schönen Sache“ und äußerte den Gedanken, 40 Euro pro Teilnehmer zu rechnen. „Wir sollten es auf jeden Fall unterstützen. Deshalb meine ich, insgesamt wären 680 Euro angebracht“, schlug Mahlzahn vor.

Aus den Reihen anderer Mitglieder drang der Vorschlag von 500 Euro, worauf sich der Rat einigte.

Von Volker Althoff

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