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Multifunktionsfeld in Wesendorf muss wandern

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Von: Dennis Klüting

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Der D-Platz, auf dem die G-Junioren spielen, kommt als neuer Standort für das geplante Multifunktionsfeld in Frage. Der ursprüngliche angedachte Standort neben dem Volleyballfeld scheidet wegen Lärmschutz aus.
Der D-Platz, auf dem die G-Junioren spielen, kommt als neuer Standort für das geplante Multifunktionsfeld in Frage. Der ursprüngliche angedachte Standort neben dem Volleyballfeld scheidet wegen Lärmschutz aus. © Archiv

Wesendorf. Das geplante Multifunktionsfeld in Wesendorf lässt sich doch nicht so einfach am geplanten Standort realisieren. Das berichtet Gemeindedirektor Holger Schulz in der Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt am Dienstagabend.

So habe es zur ursprünglichen Planung Stellungnahmen von Nachbarn sowie eine intensive Prüfung gegeben. „Es sollen zwei Stellflächen zur Verfügung gestellt werden, außerdem sollen die Nutzungszeiten zur Vermeidung von Ruhestörung beschränkt werden“, erklärte Schulz. Der Gemeinde schwebe dabei ein Fenster von 8 bis 20 Uhr vor.

Außerdem soll ein Schallschutzgutachten erstellt werden. „Und genau das wird Probleme machen“, kündigte der Gemeindedirektor an. Denn dafür liege das Feld zu dicht an den umliegenden Wohngebäuden. „Dadurch, dass es eine Vorbelastung durch die Nutzung des Sportplatzes für den regulären Trainings- und Spielbetrieb gibt, gelten für das Multifunktionsfeld nicht die Bestimmungen für eine Freizeitanlage, sondern für eine Sportanlage“, erklärte Schulz. „Und da sind die Auflagen höher.“ Da eine Reduzierung der Nutzungszeiten auf maximal vier Stunden täglich für die Gemeinde nicht in Frage käme, müsse man sich nach einem anderen Standort umsehen.

Für den Spielplatz in der Parkstraße, der für dieses Projekt auch bereits als möglicher Standort vorgeschlagen worden war, gelten laut Schulz ähnliche Kritikpunkte, in einigen Aspekten würde eine Umsetzung sogar noch schwieriger. Daher favorisiere die Gemeinde den D-Platz, hinterrücks des Tores, denn der befindet sich weiter von den Wohngebäuden entfernt. Dies werde nun mit Sportverein und Sportausschuss besprochen. Der Bauantrag für das Feld sei aber noch nicht zurückgezogen, er ruhe momentan noch, erklärte Schulz.

Von Dennis Klüting

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