Motoren heulen auf und Zuschauer jubeln: Mirko Neubrandt von den Heide-Simis 03 sichert sich ersten Platz beim Rennen

Auf die Simsons, fertig, los...

+
Wer kommt als erstes durchs Ziel? Mirko Neubrandt (rechts) duellierte sich mit Friedrich Menzendorf.

nf Groß Oesingen. Hunderte von Zuschauern säumten die Strecke beim traditionellen Simsonrennen am Schafstallring am vergangenen Wochenende in Groß Oesingen.

Nach hartem Kampf um den Titel setzte sich Vorsitzender Mirko Neubrandt gegen seine Kontrahenten rigoros durch und eroberte einmal mehr in seiner Renngeschichte den ersten Platz auf dem Siegerpodest. Auf dem zweiten Platz fuhr Vorjahressieger Andreas Jacobi und den dritten Platz sicherte sich Friedrich Menzendorf.

Auf dem Siegertreppchen: Andreas Jacobi (von links), Mirko Neubrandt und Friedrich Menzendorf.

Mit diesem Ergebnis hatte zunächst keiner gerechnet, denn Neubrandt qualifizierte sich lediglich für das kleine Finale. Dort schaffte er es jedoch mit der schnellsten Zeit auf den ersten Platz und durfte als „Joker“ und elfter Starter mit im großen Finale dabei sein, wo er sich letztendlich den Sieg holte. Seit zehn Jahren veranstalten die Heide-Simis 03 bereits eine große clubinterne Meisterschaft, um ihren Fahrern die Möglichkeit zu bieten, sich mit gleich stark motorisierten Simsons zu messen. In fünf Wertungsläufen á zehn Runden auf dem 600 Meter langen Schafstallring hatten die Starter ihr Können unter Beweis zu stellen. Teilnehmen durften alle Mopeds des Modells S51 mit bis zu 50 Kubikmeter Hubraum. Eine Belastungsprobe der extremen Art für die Zweitaktmaschinen aus der legendären Suhl Produktion aber auch für die Fahrer, die sich wie immer ein furioses Rennen lieferten.

Auch beim 10-jährigen Jubiläumsrennen mussten alle 20 Teilnehmer unter gleichen technischen Voraussetzungen starten. Rennleitung Michael Neuburger, Karsten Fickendey-Engels und Detlev Falke sorgten für den reibungslosen Ablauf bei dieser spektakulären Renngeschichte. Mit zahlreichen Streckenposten, die die Rennleitung auf der Piste mit einem wachsamen Auge unterstützten und einem Rettungswagen vor Ort wurden die Sicherheitsvorkehrungen ganz hoch gehängt. Alle Fahrer wurden entsprechend eingewiesen und gingen auch in Rennkleidung an den Start.

Besonders freuten sich die Simis über viele befreundete Clubs, die den Weg zum Jubiläumsrennen gefunden hatten, um beim Kräftemessen der Groß Oesinger Simsonisten dabei zu sein. „In erster Linie geht es hierbei um den Spaß und die Kameradschaft, natürlich ist immer ein gewisser Ehrgeiz hier im Spiel, aber der sollte im Rahmen bleiben“, betonte Michael Neuburger.

Einen großen Dank richtet der heimische Club an die Rennstreckenbesitzer Familie Michels und den zahlreichen Sponsoren für ihre Unterstützung bei diesem großen Event in Groß Oesingen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare