Bis zu 50 Kinder können im Neubau gleichzeitig essen

Groß Oesingen: Mensaplanung wird konkret

Wesendorf/Groß Oesingen. Die Groß Oesinger Regenbogenschule soll eine Mensa bekommen (das IK berichtete).

In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Samtgemeinde Wesendorf stellte Hans-Peter Fischer vom Archtekturbüro Fischer und Martens den konkreten Entwurf für den Neubau vor.

Den Entwurf für die neue Mensa an der Groß Oesinger Regenbogenschule stellte Architekt Hans-Peter Fischer nun in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Samtgemeinde Wesendorf vor.

„Für einen Anbau haben sich nur Flächen im rückwärtigen Bereich des Schulgeländes angeboten“, so Fischer. Die Mensa sei an den bestehenden Werkraum angeschlossen und so konzipiert, dass 40 bis 50 Schüler gleichzeitig dort essen könnten. Der Werkraum werde in den Neubau verlagert, in den Räumlichkeiten des momentanen Werkraumes können Küche, Spül-, Personalraum und eine Toilette untergebracht werden. Der alte Abstellraum könne gut zum Lagerraum umfunktioniert werden. „Für die Küche gibt es zwei Möglichkeiten“, erklärte Fischer. „Man kann sich entweder tiefgekühlte Gerichte liefern lassen und diese dann aufwärmen oder sich direkt heiße Gerichte anliefern lassen.“ Eine Entscheidung dazu wurde nicht getroffen, beide Möglichkeiten seien räumlich aber umsetzbar. Die Küche soll über die Feuerwehrzufahrt beliefert werden können.

Von der Küche aus soll es einen Durchbruch geben, über den die Essensausgabe erfolgen soll. Aber auch ein Servierwagen für benutztes Geschirr soll hindurchpassen. Dieser Durchbruch ist an der Stelle vorgesehen, an der momentan die Rettungstreppe für den Klassenraum im Obergeschoss steht. Diese (auf dem Plan gelb eingezeichnet) soll zur Feuerwehrzufahrt hin versetzt werden. Gegenüber des Kantinenbereichs soll der neue Werkraum untergebracht werden. Direkt daran angeschlossen ist ein Raum für den Brennofen sowie ein Abstellraum. Ein weiterer Abstellraum sowie ein Betreuungsraum sind über den Flur zu erreichen. Dieser Betreuungsraum ist mit 40 Quadratmetern für bis zu 20 Schüler konzipiert. „Wir hatten erst auch darüber nachgedacht, ihn im Obergeschoss unterzubringen, aber das wäre sehr aufwendig geworden“, erklärte der Architekt. „Daher haben wir ihn in Flachbauweise so angebaut.“ Die Kosten für den Mensabau kalkulierte Fischer auf 533 700 Euro. Dies sei eine Kostenschätzung der ersten Ebene, wie der Architekt erklärte. „Das bedeutet, dass den jeweiligen Nutzflächen verschiedene Faktoren zugeschlüsselt werden, aus denen man dann die kosten kalkulieren kann.“

Samtgemeindebürgermeister René Weber schlug vor, den Betrag auf 600 000 Euro zu erhöhen, da die Einrichtung noch nicht mit eingerechnet worden sei. Somit entstünden überplanmäßige Ausgaben von 180 000 Euro, da bereits 420 000 Euro für die Mensa in den Haushalt eingestellt wurden.

Der Bauausschuss war sich einig und empfahl diese Entwurfsplanung inklusive der Beauftragung des Architekturbüros einstimmig dem Samtgemeinderat. Ferner sollen, so die ebenfalls einstimmige Empfehlung, die erforderlichen Haushaltsmittel, die über die bereits eingestellten 420 000 Euro hinausgehen, bis zur Verabschiedung des Nachtragshaushalts als überplanmäßige Ausgabe bereitgestellt werden.

Für die Planungen wurde auf Fischers Vorschlag hin ein Arbeitskreis eingerichtet, an dem sich die Nutzer des Gebäudes zusammen mit Vertretern aus der Politik und dem Architekten einbrachten. Damit hatte Fischer bereits in Bienenbüttel sehr gute Erfahrungen gemacht und erntete auch im Bauausschuss für dieses Vorgehen viel Lob.

Von Dennis Klüting

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