Mensa, Kitas und Feuerwehren

Für Samtgemeinde Wesendorf stehen insgesamt 19 Projekte in 2020 an

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Die Anbauten an die DRK-Kita in Ummern sind die finanziell größte der 19 Maßnahmen.

Samtgemeinde Wesendorf – Insgesamt 19 verschiedene Projekte hat sich die Samtgemeinde Wesendorf bereits für 2020 auf den Plan geschrieben – dazu kommen noch kurzfristige oder auch laufende Maßnahmen.

„Wir haben ganz gut zu tun“, erklärte Samtgemeindebürgermeister René Weber schmunzelnd im IK-Gespräch.

Den mit Abstand größten Posten (1,12 Millionen Euro) will die Samtgemeinde in den Anbau an die DRK-Kita Ummern sowie den Anbau für eine neue Krippe verwenden. „Momentan laufen die Planungen für den Bauantrag“, erklärte Bauamtsleiter Ingold Blume.

Für die Mensa an der Groß Oesinger Regenbogenschule liegt mittlerweile die Baugenehmigung vor. Es wird mit Kosten von insgesamt 660 000 Euro gerechnet. Nun sollen die Ausschreibungen anlaufen, damit Ende März, Anfang April mit dem Bau begonnen werden kann.

Für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Pollhöfen werden aufgrund gestiegener Baupreise Mehrkosten von 40 000 Euro in den Haushalt eingestellt, wie Weber erläuterte. Blume ergänzte, dass am Montag bereits neue Leitungen verlegt worden seien und noch im Januar mit den Erdarbeiten begonnen werden soll. Ferner soll für die Feuerwehr Pollhöfen auch ein neues Fahrzeug angeschafft werden. „Dabei ist die Frage, ob es sich um ein Fahrzeug auf Basis eines Kleintransporters wie bei der Feuerwehr Betzhorn oder um ein Fahrzeug auf Lkw-Basis handeln soll“, erklärte der Samtgemeindebürgermeister. Das Lkw-Modell sei langlebiger, könne aber 200 bis 300 Liter Wasser weniger führen. Es wird mit Kosten von rund 170 000 Euro gerechnet.

An der Oberschule sowie der Wesendorfer Grundschule sollen Arbeiten zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur erfolgen. „In der Oberschule ist beispielsweise so viel Metall in den Wänden, dass dort kaum mit WLAN gearbeitet werden kann“, erklärte Blume. Ferner soll die technische Ausstattung verbessert werden. Insgesamt stehen dazu 420 000 Euro zur Verfügung, die Bund und Land bereitgestellt haben.

Ein großes Thema wird auch die Instandsetzung der G 10 sein: „Da kommen wir nicht drum herum, das muss schleunigst passieren“, sind sich Weber und Blume einig. Die Straße weist bereits große Schäden auf (das IK berichtete). Die Kosten schätzt Blume sechsstellig ein. Die Samtgemeinde habe den Landkreis um eine Kostenbeteiligung gebeten, darauf aber noch keine Antwort erhalten.

Ein finanziell sogar noch aufwendigeres Projekt könnte die Sanierung der großen Sporthalle in Wesendorf werden. „Aktuell ermittelt das Planungsbüro mit einem Gutachten die anfallenden Kosten“, führte Blume aus. Ein Ergebnis könne Mitte Februar vorliegen. „Das wird auch noch mal eine richtige Portion“, ist der Bauamtsleiter überzeugt.

VON DENNIS KLÜTING

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