Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Wesendorf einstimmig für den Kauf eines VW T5

Mehr Flexibilität bei Fahrzeugen

Die Freiwilligen der Feuerwehr Westerholz können sich wahrscheinlich bald über ein neues Fahrzeug freuen.
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Die Freiwilligen der Feuerwehr Westerholz können sich wahrscheinlich bald über ein neues Fahrzeug freuen.
  • Dennis Klüting
    VonDennis Klüting
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Samtgemeinde Wesendorf. Zur Ergänzung der Feuerschutzkonzeption der Samtgemeinde Wesendorf hat der Feuerschutzausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag grünes Licht gegeben. Diese Konzeption soll eine flexiblere Ausstattung der Feuerwehren mit Einsatz-Fahrzeugen zulassen.

Außerdem wurde erstmalig ein Re-Import als Mannschaftstransportwagen befürwortet.

Ursprünglich sah die Feuerschutzkonzeption die Ausstattung der Feuerwehr Ummern mit einer Doppelkabine (Doka) vor. „Die Garage in Ummern bietet allerdings nicht genügend Platz“, erklärt Samtgemeindebürgermeister René Weber. „Mit einer Anhängerkupplung blieben hinten und vorne jeweils nur noch 5 Zentimeter bis zur Wand.“

Erschwerend kommt hinzu, dass der Markt für Dokas sehr überschaubar ist: „Gebrauchtwagen sind da kaum zu finden, und die sind dann meist nicht in akzeptablem Zustand“, weiß Weber. Dabei sah die Feuerschutzkonzeption vor, dass günstige Lösungen wie etwa Leasingrückläufe oder Versuchsfahrzeuge bevorzugt werden sollten.

Die Ergänzung sieht daher vor, dass anstatt einer DoKa auch ein Mannschaftstransportwagen (MTW) angeschafft werden kann. Die Feuerwehr Ummern habe in diesem konkreten Fall auch schon zugesichert, dass ein MTW ihren Ansprüchen vollauf genüge. Platzprobleme gäbe es mit dieser Lösung auch keine.

Der Ausschuss befand diese Ergänzung mehrheitlich für sinnvoll und befürwortete sie mit einer Enthaltung.

Einstimmig dagegen zeigte sich der Ausschuss bei der Frage nach der Anschaffung eines MTWs für die Feuerwehr Westerholz. Erstmalig soll es sich dabei um einen Re-Import handeln. Das, und die Tatsache, dass der Volkswagen T5 künftig durch das Nachfolgemodell T6 ersetzt wird, drückten den Preis: 36 200 Euro soll der Wagen kosten, inklusive Digitalfunkanlage, Blaulichtanlage und Folierung. „Ein vergleichbares Fahrzeug mit dieser Ausstattung käme uns sicherlich 10 000 Euro teurer zu stehen“, meint Weber. Der Ausschuss pflichtete ihm bei und gab grünes Licht. Wenn möglich, solle gleich noch ein weiterer erstanden werden, so ein Kommentar.

Von Dennis Klüting

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