Ausrichter mit Resonanz zufrieden

Mehr als 370 Gäste beim Weinfest in Wahrenholz

Gäste prosten sich beim Weinfest an der Wahrenholzer Wassermühle zu.
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Mit mehr als 370 Gästen war das Weinfest an der Wassermühle am Sonnabend gut besucht.
  • Hans-Jürgen Ollech
    VonHans-Jürgen Ollech
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Wahrenholz – Die Mühlenfreunde hatten sich Corona- bedingt ganz besonders auf diesen Tag vorbereitet – und am Ende sah man überall zufriedene Gesichter beim Wahrenholzer Weinfest.

„Nachdem uns durch die Corona-Pandemie in 2020 das Mühlenfest, das Weinfest und andere, geplante Veranstaltungen sowie auch in diesem Jahr schon das Mühlenfest gestrichen wurden, können wir nun mit dem Weinfest schon mal wieder tief durchatmen“, sagte der Geschäftsführer der Mühlenfreunde, Werner Potratz, am Samstagnachmittag, 21. August, zu Beginn des Festes.

Mit rund 22 Mitgliedern, Verwandten und anderen freiwilligen Helfern aus den Wahrenholzer Vereinen wurden die Pavillons des Winzers Michel aus Bingen am Rhein sowie auch die eigenen Zelte und Pavillons einen Tag zuvor aufgebaut. Im Innenhof der altehrwürdigen Wassermühle wurde Platz für 250 Gäste geschaffen, die ganz dem Hygienekonzept und den Auflagen des Landkreises entsprachen, betonte der Vorsitzende der Mühlenfreunde, Wilhelm Warneboldt. Den Eingang zum Innenhof schmückten viele Blumenampeln der Gärtnerei Böse aus Neudorf-Platendorf, die von den Gästen erworben werden konnten. Ein Teil des Erlöses soll den Mühlenfreunden zugestanden werden.

Direkt am Eingang fand die Registrierung der Gäste – entweder über die Luca-App oder über das Kontaktformular – statt, sodass nur Personen nach dem „3-G-Prinzip“ Zutritt bekamen. Und im Innenhof stimmte das Ambiente mit den Pavillons, die am Abend auch noch zusätzlich beleuchtet wurden.

Überall verteilten sich kleinere Sitzgruppen und für größere Gruppen gab es im Zelt und unter dem sogenannten Schauer der Kornscheune reservierte Plätze.

Für die Unterhaltung der Gäste sorgte der Entertainer Friedhelm Knetsch aus Vorhop mit passender Musik, sodass sich die Stimmung zum Abend hin der Weinseligkeit der Gäste anpasste.

13 Weinsorten

Für Weinliebhaber gab es nach Anmeldung drei zeitlich abgestimmte Weinproben mit Verkostung im Mühlenzimmer, zu denen maximal 20 Personen zugelassen wurden. Dabei stellten Klaus und Sylvia Menzel vom Weingut Michel den Gästen insgesamt 13 Weinsorten vor – vom trockenen Prosecco und Weißen Burgunder über feinfruchtigen Rivaner und Gelben Muskateller bis hin zu vollendetem roten Spätburgunder und fruchtigem süßwürzigen Schwarzriesling/Dornfelder „Rotes Duett“. Sie erläuterten ihnen die jeweiligen Weine mit all ihren Qualitäten und Bouquets, was bei den Gästen bestens ankam.

Zudem sorgten die Mühlenfreunde am Nachmittag für Kaffee und Kuchen, der von der Heide-Bäckerei Meyer geliefert wurde und die Gäste zufriedenstellte. Schließlich musste der Bäckermeister am frühen Abend noch einmal Nachschub an Brot liefern, weil den Mühlenfreunden das Brot für die Käseteller ausgegangen war. Sie bedankten sich dafür sehr herzlich, wie Potratz sagte.

Zu aller Freude waren neben den vielen Gästen aus der heimischen Umgebung sogar Verwandte der Familie Potratz aus Lübeck und Hamburg angereist, um das Weinfest in Wahrenholz mitzuerleben.

„Wir sind sehr glücklich über die mehr als 370 Gäste, die uns mit ihrem Besuch eine große Freude bereiteten und zugleich zeigten, dass bei sorgfältiger Vorbereitung eines solchen Festes langsam wieder Normalität im Alltag einkehren kann“, sagte Geschäftsführer Potratz. Er hofft, dass auch zukünftig noch weitere, kleinere Veranstaltungen bei den Mühlenfreunden stattfinden können.

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