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Mehr als 1500 Besucher beim Hoffest in Betzhorn

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Von: Hans-Jürgen Ollech

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Der Musikzug der Schützengesellschaft Wesendorf.
Mit schmissiger Blasmusik unterhielt der Musikzug der Schützengesellschaft Wesendorf die Gäste. © Ollech, Hans-Jürgen

Betzhorn – Bei traumhaftem Sommerwetter, einem leichten Lüftchen und mehr als 1500 Besuchern über den Tag hinweg feierte das Hofcafé am Heiligen Hain in Betzhorn am Sonntag, 7. August, sein 21. Hoffest. Bereits der Gottesdienst unter freiem Himmel, der von Pastor Dieter Rudolph gehalten und vom Posaunenchor Betzhorn musikalisch begleitet wurde, zog mehr als 200 Besucher an. „Lobt Gott in allen Landen“, ertönte es aus den Instrumenten der Bläser und den Kehlen der Gottesdienstbesucher, sodass auch dieser Tag wieder zu einem wunderschönen mit vielen eindrucksvollen Erlebnissen wurde.

Nach dem Gottesdienst folgte traditionell das „Heidjer-Essen“. Die Besucher füllten dabei den ganzen Hof, die vielen Plätze auf der Gartenterrasse oder unter der alt-ehrwürdigen Linde aus und kamen dabei zu angeregten Gesprächen zusammen. Neben erfrischenden, kühlen Getränken war auch ein eigener Stand mit Eisspezialitäten dabei und sorgte für schmackhafte Gaumenfreuden.

Nach dem Essen kam Bewegung unter die Besucher. Sie bestaunten die vielen Kunsthandwerkerstände und machten sich das eine oder andere Stück zu Eigen. Von den 20 angemeldeten Kunsthobbyisten waren 17 Anbieter gekommen und präsentierten ihre Hobbyarbeiten. Auch die Spinnfrauen des Landfrauenvereins aus Wahrenholz und Umgebung waren dabei und quälten die Spinnräder bei den hohen sommerlichen Temperaturen, was das Zeug hielt. Eigens aus Frankfurt / Main war auch Martina Breitkopf wieder angereist, die aus Wesendorf stammt und in ihrer Freizeit Bogenketten und Armbänder aus unterschiedlich vernähten Perlen herstellt – jedes Exemplar ein Unikat. Ebenfalls dabei war die Familie Heimlich aus Gifhorn-Kästorf, die nicht nur Taschen anbot, sondern auch sehr viele Leinarbeiten wie luftige Kleider. Auch dabei waren die „Ise-Bauern“ mit einem Stand, an dem es Wurstspezialitäten aus eigener Erzeugung, Heide-Kartoffeln und andere Erzeugnisse zu erwerben gab. Und die Wahrenholzerin Ilka Pomereinke durfte ebenfalls nicht fehlen, denn sie präsentiert schon seit vielen Jahren viele Sachen aus Stoff. Und schließlich war auch Petra Nadolny mit ihren Gewürzen, Rum und Whisky zugegen sowie die Straussenfarm aus Schönewörde mit eigenen Fleischprodukten.

Am Nachmittag stand den Besuchern eine ausgiebige Kaffeetafel zur Verfügung, bei der es selbst gebackene Torten und Kuchen gab. Der Musikzug der Schützengesellschaft Wesendorf sorgte mit Blasmusik, Märschen, Polkas, Heimat- und Volksliedern für Schwung und Unterhaltung. „Es war ein ganz tolles Hoffest, das allen Gästen und auch mir sehr gefallen hat“, resümierte die Chefin Dr. Helga Cartsburg. Aber auch die Wirtin Karina Pahlmann, ihre Tochter Vivien Heimlich und die Serviceleitung Maike Ackermann zeigten sich mit dem gesamten Ablauf des Hoffests sehr zufrieden. Neben den vielen Ausstellern und anderen Akteuren hatten sie 20 Mitarbeiter beschäftigt, die alle Hände voll zu tun hatten, um den Tag zu meistern. „Das Hofcafé ist wie ein Schlachtschiff und hat nun nach der Corona-Pandemie wieder richtig viel Wasser unterm Kiel“, sagte Pahlmann.

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