Gemeinde hofft auf Aufnahme ins Dorfernerungsprogramm

Maßnahmen in Ummern: Schießheim, Radweg, Baugebiet

+
Der Parkplatz am Gemeindezentrum soll neu gestaltet werden: „Er sieht nicht schön aus und ist auch dunkel. Daran sollten wir etwas ändern“, sagt Bürgermeisterin Mirijam Müller.

Ummern – Die Sanierung des Schießheims ist ein großes Projekt, dass die Gemeinde Ummern in diesem Jahr in Angriff nehmen möchte – aber bei Weitem nicht das Einzige. Bürgermeisterin Mirijam Müller gibt dem IK einen Überblick über die anstehenden Maßnahmen.

„Ja, am Schießheim muss dringen was gemacht werden“, so Müller.

Ummerns Bürgermeisterin Mirijam Müller.

Dort habe es seit der Erbauung 1980 nur kleinere Renovierungsmaßnahmen gegeben. „Die Toiletten sind definitiv noch von 1980, da muss was passieren“, sagte Müller. „Und auch das Dach muss dringend gemacht werden.“ Und auch ein behindertengerechter Eingangsbereich sei wünschenswert. Die Kyffhäuser-Kameradschaft habe schon umfassende Hilfe zugesichert. „Ob wir im Endeffekt wirklich alles machen, was die Planer nun vorbereitet haben, ist noch offen“, erklärt die Bürgermeisterin.

Das hänge auch von der Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm ab. „Ich hoffe immer noch ganz stark, dass es klappt“, so Müller.

Die Spielgeräte für den Spielplatz am Schießheim sollen in den nächsten zwei Wochen geliefert werden: Es soll neue Geräte für jüngere, aber auch für ältere Kinder geben.

Der Parkplatz am Gemeindezentrum soll neu gestaltet werden.

„Beim Baugebiet Brenzenfeld II warten wir momentan auf den Wasserverband, da der Anschluss nicht mehr an den Klärteich, sondern direkt an die Kläranlage in Wesendorf erfolgen soll“, erklärt die Bürgermeisterin.

Bei der Unterhaltung von Wirtschaftswegen soll in diesem Jahr an zwei Stellen eine neue Technik mit Kartoffelsteinen ausprobiert werden. „Die ist zwar etwas kostspieliger, aber sollte dafür auch deutlich langlebiger sein“, sagte Müller.

Für den Bau des Radwegs an der L 284 sollen schon im Februar erste Bodenuntersuchungen erfolgen. Müller hofft, „dass Anfang nächsten Jahres eine Entscheidung fallen kann, auf welcher Seite der Radweg gebaut werden soll“.

VON DENNIS KLÜTING

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare