Wesendorf und Wahrenholz: Zwei wichtige Stellen in der Jugendarbeit vakant

Mangelware: Sozialarbeiter

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Björn Jäger beendet seine Tätigkeit als Samtgemeindejugendpfleger zum Jahresende.

Wesendorf. Das Personalkarussell dreht sich momentan im Bereich der Jugendarbeit: Samtgemeindejugendpfleger Björn Jäger beendet seine Tätigkeit zum Jahresende und auch Diakonin Carina Dohmeier hat die Gemeinden Wesendorf und Wahrenholz schon wieder verlassen.

„Björn Jäger tritt zum Jahreswechsel eine Stelle als Stadtjugendpfleger in Gifhorn an“, erklärt Samtgemeindebürgermeister René Weber im IK-Gespräch. 

Er bedauere es, mit Jäger einen qualifizierten Mitarbeiter zu verlieren, begrüße aber gleichzeitig die Gelegenheit, neue Impulse einfließen zu lassen. „Es ist schon bittersüß“, meint Weber. Er freue sich aber auf jeden Fall für Jäger und über die Chancen, die sich diesem in seinem neuen Wirkungsbereich bieten. „Er hat hier bleibende Werte hinterlassen, ich bin sehr zufrieden mit seiner Arbeit“, so der Verwaltungschef. Die Stelle soll schnellstmöglich wieder besetzt werden und ist ausgeschrieben. „Der Markt ist allerdings klein, Sozialarbeiter sind Mangelware.“

Auch Diakonin Carina Dohmeier hat die Gemeinden wieder verlassen.

Ebenfalls ausgeschrieben war die Stelle der Diakonin für Wesendorf und Wahrenholz. Denn Dohmeier, die ebendiese Stelle im September angetreten hatte, hat die Gemeinden bereits wieder verlassen. „Sie hatte die Möglichkeit eingeräumt bekommen, eine Ganztagsstelle in ihrem Wohnort Braunschweig anzutreten“, begründet Wesendorfs Pastor Bernd Fricke. „Ich kann ihr da keinen Vorwurf machen, dass sie diese Stelle antreten möchte.“ Die Stelle war nun ausgeschrieben. „Trotz der etwas ungewöhnlichen Zeit für Ausschreibungen haben wir drei Bewerbungen erhalten.“ Im Januar sollen Gespräche stattfinden.

Von Dennis Klüting

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