Liegt Radweg zu tief?

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Wegen Überflutung ist ein Abschnitt des neuen Radweges entlang der K 7 zwischen Oerrel und Wesendorf zurzeit gesperrt. Der Ursache für das Hochwasser will der Landkreis nachgehen, sobald es die Witterung zulässt.

Wesendorf/Wahrenholz - Von André Pohlmann. Obwohl er noch nicht ganz fertig gestellt ist, kann der neue Radweg entlang der K7 zwischen Oerrel und Wesendorf schon benutzt werden. Sogar der Schnee wurde in den vergangenen Wochen bereits von der erst im Herbst gebauten Trasse geräumt.

Lediglich auf einem wenige hundert Meter langen Abschnitt nördlich der Kreuzung mit der K 4, dem Abzweig nach Teichgut und Weißen Berge, ist der Weg mit Baken abgesperrt. Der Grund: Wasser steht auf der Fahrbahn und macht diesen Teil der Strecke unpassierbar. Die Überflutung war schon kurz nach dem Aufbringen der Bitumendecke aufgetreten und hatte den Landkreis veranlasst, den Abschnitt zu sperren. Bei dem jetzt einsetzenden Tauwetter steht abermals reichlich Wasser auf der Strecke.

Der Ursache für das Hochwasser auf dem Weg will der Bauherr des Radweges, der Landkreis Gifhorn, nachgehen, sobald es das Wetter zulässt, erklärte Holger Schulz vom Kreisbauamt in Gifhorn gestern auf IK-Anfrage. Dabei werde auch das Planungsbüro und das Unternehmen, dass mit dem Bau des Radweges beauftragt ist, hinzugezogen.

Zurzeit hofft man beim Landkreis, dass die Überschwemmung daher rührt, dass die daneben liegenden landwirtschaftlichen Flächen im Zuge der Bauarbeiten so stark verdichtet wurden, dass der Boden kein Wasser mehr aufnimmt. „Vielleicht erübrigt sich das schon, wenn die Flächen im Frühjahr wieder bewirtschaftet werden“, so Schulz.

Sollte das nicht so sein, müsse vor der Endabnahme nachgebessert werden. Ohnehin muss im Frühjahr, nach dem Ende der Frostperiode, noch die letzte Bitumenschicht aufgebracht werden. Darüber hinaus liegen noch verschiedene Restarbeiten an den Kreuzungen an, erläutert Schulz.

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