LED-Lampen und Löschbrunnen

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Bürgermeister Horst Schermer (r.) präsentierte die Investitionsvorhaben der Gemeinde Schönewörde.

Schönewörde - Von Jürgen Kayser. Mit Einnahmen von rund 21 700 Euro rechnet die Gemeinde Schönewörde im Haushalt 2011 bei der Grundsteuer A. Bei der Grundsteuer B sind Einnahmen von 88 000 Euro veranschlagt. Die geplante Gewerbesteuer ist im Haushalts-Entwurf mit 24 000 Euro eingestellt worden. Diese Zahlen nannte Bürgermeister Horst Schermer bei der Gemeindeversammlung am Sonnabend im Gemeindezentrum.

Bei den Anteilen an der Gewerbesteuer 2011 sind 269 300 Euro angesetzt worden. Die Zuweisung von der Samtgemeinde Wesendorf gab Schermer mit 58 000 Euro an und die Konzessionsabgabe mit 24 000 Euro. Auf der Ausgabenseite schlägt im Haushaltsentwurf folgendes Zahlenwerk zu Buche. Gewerbesteuerumlage: 9500 Euro, Kreisumlage 163 700 Euro, Samtgemeindeumlage 185 300 Euro. Die Rücklage der Gemeinde beläuft sich auf 438 900 Euro – Stand Januar 2011.

Ein Teil dieses Geldes dürfte dazu genutzt werden, um die 2010 und 2011 realisierten und noch zu verwirklichenden Bau- und andere Maßnahmen finanzieren zu können. Gravierender Posten darunter sind 70 000 Euro, die in diesem Jahr noch für die Baumaßnahmen am Gemeindezentrum zu zahlen sind. Dort wird zurzeit das Dach saniert, außerdem wurden ein Behinderten-WC und ein Lagerraum geschaffen (das IK berichtete).

Laut Schermer liegen die Kosten für die Maßnahmen an diesem Objekt insgesamt bei 180 000 bis 190 000 Euro. Zudem könnten sich noch rund 45 000 Euro im Haushalt niederschlagen, wenn denn der von der Gemeinde vorzuhaltende Löschwasservorrat von 96 Kubikmeter pro Stunde Pumpleistung mittels Zisterne verwirklicht werden sollte, so Schermer. Er bezeichnete die Variante, eine Zisterne mit dem Regenwasser von der Dachfläche des Gemeindezentrums zu speisen und eventuell den fehlenden Rest an Löschwasser durch die Feuerwehr auffüllen zu lassen, als eine Möglichkeit. Sollte indes erwogen werden, einen Löschbrunnen zu bohren, müssten Landkreis, Wasserverband und Gemeinde eine Lösung finden, denn der Brunnen läge in der Wasserschutzzone A, hieß es.

Zur Straßenbeleuchtung: Wenn in Schönewörde alle 110 installierten Straßenlampen, deren Leistung rund 15 000 Watt umfasst, in Betrieb sind, dann koste dies rund 3000 Euro im Jahr. Ziel müsse es sein, alle Lampen mit LED-Technik auszustatten, erklärte Schermer. Die Ersparnis nach seiner Rechnung: „Rund 2300 Euro.“ Zum DSL-Breitbandanschluss informierte der Gemeinde-Chef: „Nach Informationen der Telekom soll die Technik im Mai 2011 und der Netzanschluss im Herbst 2011 fertig gestellt sein.“

Bürgermeister Schermer distanzierte sich während der Diskussion in der kompetent geführten Gemeindeversammlung von einem Vorwurf Gerald Flors, die neun Mitglieder des Gemeinderates würden „gegeneinander arbeiten“. Flor, der unter anderem die Versiegelung von Straßen und anderen Flächen in Schönewörde kritisiert, was Toiletten und Waschbecken durch den Rückstau des Wassers zum Überlaufen bringe und der Probleme mit dem Regenwasser anführte, spielte ferner auf das bei Wintereinburch halb eingedeckte Dach der Mehrzweckhalle an. Flors Vorwurf: „Es ist schlimm, wenn dies eventuell daran liegt, dass der Gemeinderat sich nicht einig ist.“

Weitere Themen waren die Beschallung in der Mehrzweckanlage und der Umzug der Feuerwehr aus dem alten in das neue Feuerwehrhaus. Ortsbrandmeister Rolf Feldmann rief die Schönewörder Bürger auf, sich an diesem feierlichen Umzug mit dem Spielmannszug am Sonnabend, 22. Januar, ab 15 Uhr zu beteiligen.

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