Feuerwehrleute aus Pollhöfen geben beim Wasa-Lauf in Celle mächtig Gas

Laufschritt mit Atemschutz

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Für großes Aufsehen sorgten die acht Feuerwehrleute aus Pollhöfen und einer befreundeten Nachbarwehr, als sie in voller Montur inklusive Atemschutzgeräten am Wasa-Lauf in Celle teilnahmen. 

Pollhöfen/Celle. Der Schweiß tropfte, die acht Feuerwehrleute aus Pollhöfen und von einer befreundeten Wehr atmeten schwer. Der Lauf über 2,5 Kilometer verlangte ihnen alles ab.

Denn anders als die anderen Teilnehmer, darunter zahlreiche Kinder, absolvierten sie die Strecke unter erschwerten Bedingungen: In voller Feuerwehrmontur, inklusive Atemschutzgerät.

So kamen die knapp 9000 gemeldeten Teilnehmer und zahlreichen Zuschauer beim „Wasa-Lauf“ in Celle ganz schön ins Staunen, als die Feuerwehrleute mit ihrer schweren Ausrüstung durch die Stadt liefen. „Das war wirklich anstrengend“, sagte Pollhöfens Ortsbrandmeister Thorsten Bergmann. „Wir haben es bei minus 5 Grad geübt, da klappte es ganz gut. Aber plötzlich war es gut 20 Grad wärmer.“ Noch dazu mussten die Brandschützer ihr Equipment knapp 2,5 Kilometer vom Parkplatz bis zur Laufstrecke tragen.

Die Idee, an diesem Lauf teilzunehmen, ist Ende des vergangenen Jahres entstanden, als Bergmann bei der Nachbarwehr zu Gast war und dieses Thema zur Sprache kam. Nun mussten nur noch die anderen Kameraden davon überzeugt werden. Dies geschah im Januar und so stand fest: „Wir machen mit!“. Aber nicht einfach so in Sportkleidung – nein, alle acht Kameraden wollten diese Strecke in ihrer persönlichen Schutzkleidung und mit der gesamten Atemschutzausrüstung hinter sich bringen.

Also meldete der Ortsbrandmeister die Gruppe für den 2,5-Kilometer-Lauf an. Um 10.30 Uhr war Startzeit und so fand sich das Team vorher am Startpunkt ein, um sich auszurüsten. Da die 2,5 Kilometer-Strecke der sogenannte „Mini-Wasa-Lauf“ ist, an dem viele Kinder teilnehmen, wurden die acht Feuerwehrleute schon vor Beginn des Laufes mit großen, funkelnden Augen angesehen. Und auch während der gesamten Strecke erfreuten sich viele kleine und große Läufer, sowie Zuschauer über den Anblick der Atemschutzgeräteträger.

Nach etwa 25 Minuten waren alle acht Kameraden ziemlich erschöpft, aber froh im Ziel angekommen. Am Schluss waren sich alle einig: „Im nächsten Jahr kann diese Aktion gern wiederholt werden.“

Von Dennis Klüting

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