Reitsportfreunde üben beim ersten Fahrlehrgang

Kutschen rollen durch Teichgut

Übung macht den Meister: In der Woche gibt es Theorie und am Wochenende Praxis für die Teilnehmer.
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Übung macht den Meister: In der Woche gibt es Theorie und am Wochenende Praxis für die Teilnehmer.

nf Teichgut. Seit zwei Wochen schon rollen vermehrt Kutschen durch Teichgut. Die Fahr- und Reitsportfreunde Bernsteinsee in Teichgut veranstalten ihren ersten Fahrlehrgang. Sechs Teilnehmer haben sich dazu angemeldet, um das Fahrabzeichen 4 abzulegen.

Knappe zehn Wochen sind die Fahrschüler dabei, um alles rund ums Pferd und die Fahrtechnik nach Achenbach zu erlernen. „Mit dieser kleinen Anzahl an Fahrschüler bin ich sehr zufrieden, das ist ein gute Größe, um zu arbeiten“, so Fahrlehrer Eberhard Weller über seine erste Gruppe hier in Teichgut. Die Lage am Küsterberg ist geradezu prädestiniert für einen Fahrschulbetrieb. „Wir haben hier Fahrwege und Gelände ohne Ende, um diese Kurse anzubieten“ erzählt Weller, der dabei Unterstützung vom Fahrtwart Axel Schuster erhält.

Eine der Fahrschülerinnen ist Alena Schwankhaus aus Emmen: „Ich wollte schon immer Kutsche fahren und sonst bekommt man nicht die Möglichkeit geboten hier in der Nähe“, erzählt die junge Pferdeliebhaberin. Genauso sieht es auch Andrea Stock aus Hankensbüttel, die zu Hause bereits ein eingefahrenes Kutschpferd stehen hat. Ihr ist es wichtig, die richtige Technik zu erlernen, um sich auch sicher auf den Straßen bewegen zu können.

Versicherungstechnisch bringt nur dieser Fahrschein die Berechtigung, am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen. Ein wichtiger Grund für das Ehepaar Silke und Thorsten Kunz aus Bokel. „Wir kommen natürlich, weil es uns Spaß macht, Kutsche zu fahren, aber wir wollen es auch richtig lernen“, betonen die Beiden.

„Ich bin schon bei vielen Fahrertagen dabei gewesen und es war für mich klar, dass ich beim ersten Kurs mit dabei bin“, erzählt der 30-jährige Patrick Chalupka. Bei Anja Fromhage aus Wahrenholz sieht es schon anders aus. Sie hat bereits das Deutsche Fahrabzeichen IV und legt mit dem Dreier noch einen oben drauf.

In der Woche findet die Theorie statt sowie die Arbeit am Fahrlehrgerät, um den sicheren Umgang und die Handhabung an den Leinen zu erwerben. An den Wochenenden geht es dann für die Fahrschüler auf den Bock und es werden die Leinen aufgenommen. Vorher wird aufgeschirrt und angespannt, immer unter den fachmännischen Augen von Weller und Schuster. Im Wechsel fahren die Teilnehmer den Einspänner mit der Kaltblutstute Laluna oder den Zweispänner mit dem stolzen Friesengespann Jasmin und Eik.

Ein bisschen haben die Fahrschüler noch zu lernen und die Routine muss sitzen. Eberhard Weller ist aber zuversichtlich „Wir haben extra keinen Kompaktkurs gewählt, um es entspannter für alle zu gestalten“, sagt er.

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