Ernst Schreiber regt mehr Informationsfluss zwischen Schönewörder Rat und Samtgemeindegremien an

Kritik an Kommunikation

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Der Gemeinderat Schönewörde kam am Dienstagabend zu seiner Sitzung zusammen. Kritik wurde am Informationsfluss laut.

Schönewörde. Bei der Einwohnerfragestunde im Schönewörder Rat, der 15 Bürger beiwohnten, übte Ernst Schreiber jetzt Kritik an der Kommunikation zwischen dem Gemeinderat und den vier Mitgliedern aus Schönewörde im Samtgemeinderat.

„Über alle Vorgänge der anderen Mitgliedsgemeinden innerhalb der Samtgemeinde Wesendorf weiß man alles, nur nicht über seine eigene Gemeinde Schönewörde, die uns nicht informiert“, beklagte Schreiber und regte zu mehr Informationsfluss an. Bürgermeister Gerald Flohr gelobte in diesem Zusammenhang Besserung.

Winja Laurinat ist seit dem 1. August bei der Gemeinde Schönewörde angestellt.

Bei der Sitzung stellte Flohr mit Winja Laurinat die neue Verwaltungsangestellte der Gemeinde vor. Laurinat hat ihre Ausbildung zur Verwaltungsangestellten von August 2013 bis Juli 2016 bei der Stadt Wittingen absolviert. Nach einem Jahr der Elternzeit wurde sie nun ab dem 1. August bei der Gemeinde Schönewörde angestellt. Sie wird die Arbeit im Büro der Gemeindeverwaltung erledigen und Flohr in seiner kommunalen Tätigkeit unterstützen.
Laurinat ist verheiratet, Mutter eines Kindes und wohnt in Wittingen. Sie ist im Gemeindebüro zu folgenden Zeiten anzutreffen: montags, mittwochs und donnerstags von 8.30 bis 13 Uhr. Der Bürgermeister steht dienstags von 9 bis 11 Uhr und freitags von 15 bis 16 Uhr im Büro.

Thomas Lemke fragte nach der Straßenbeleuchtung, die nachts ausgeschaltet ist. Der Bürgermeister begründete das Vorgehen mit Sparmaßnahmen, da die Straßenbeleuchtung in Schönewörde durchweg marode sei und viel Geld koste. Von 0.15 bis 4 Uhr morgens bleiben die Lichter aus. Nur bei gemeinschaftlichen Veranstaltungen im Gemeindezentrum wird auf Antrag die Beleuchtung über die ganze Nacht hinweg eingeschaltet bleiben, so der Bürgermeister. Hinsichtlich der maroden Straßenbeleuchtung will der Bürgermeister die Beschaffung von Fördergeldern prüfen und bezeichnete in diesem Zusammenhang die Gemeinde Wesendorf als „beispielhaft“.

Lemke erkundigte sich auch nach dem Zeitplan für den Bushaltestellenumbau. Flohr teilte mit, dass es zurzeit vier Doppelhaltestellen in Schönewörde gebe, die auf drei Haltestellen reduziert werden. In jedem Jahr soll eine Bushaltestelle ausgebaut werden. Auf die Frage, wann das schnelle Internet nach Schönewörde kommt, sagte der Bürgermeister, dass es noch Klärungsbedarf mit der Samtgemeinde Wesendorf, dem Landkreis und der Telekom gebe.

Flohr berichtete über den eingerichteten Arbeitskreis zur Intensivierung der Ratsarbeit. Dieser wird sich durch personelle Veränderungen noch einmal neu konstituieren. Die Baumaßnahme am Denkmal steht zwei Wochen im Verzug, informierte Flohr. Er hofft, dass sie noch vor dem Herbst abgeschlossen werden kann. Der Verfall der Lindenstraße muss neu bewertet werden, da eine Reparatur nicht mehr möglich sei. Flohr setzt auf eine komplette Sanierung. Auch der vom alten Rat bereits beschlossene Ausbau von Wirtschaftswegen müsse aus Kostengründen gestoppt und einer erneuten Bewertung unterzogen werden.

Von Hans-Jürgen Ollech

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