Ausschuss diskutiert am Montag

Konzept für Fitnessgeräte in Wesendorf

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Seit vergangenem Juni wird in Wesendorf über Outdoor-Fitnessgeräte für Senioren nachgedacht. Am Montag wird im Seniorenausschuss das Konzept präsentiert.

Wesendorf. Auch im Alter sollen die Wesendorfer fit bleiben. Seit vergangenem Juni sind deswegen so genannte „Outdoor-Fitnessgeräte“ für Senioren in der Diskussion.

Im Juni 2013 hatte die CDU-Fraktion im Wesendorfer Gemeinderat einen Antrag auf Aufstellung solcher Geräte gestellt. Dann wurde viel beraten und diskutiert. Am Montag, 17. März, soll das Thema in der Sitzung des Ausschusses für Senioren und Sport der Gemeinde Wesendorf (18. 30 Uhr, Rathaus Wesendorf) in die nächste Runde gehen.

Dort soll zunächst das Konzept zur Aufstellung der Outdoor-Fitnessgeräte vorgestellt werden. „Es wird zunächst nur über das Konzept gesprochen“, erklärt der stellvertretende Gemeindedirektor der Gemeinde Wesendorf René Weber auf IK-Anfrage. In der Sitzung am Montag werde keine Entscheidung fallen, ob die Geräte überhaupt angeschafft und aufgestellt werden.

Seniorenausschuss, Verwaltungsausschuss und Gemeinderat: Durch alle drei Gremien werde das Thema nun gehen, bevor eine Entscheidung gefällt werde. Heißt: „Über eine Anschaffung wird nochmals separat entschieden“, sagt Weber.

„Wir wurden von Senioren angesprochen. Der Wunsch nach solchen Geräten besteht. Dann hat die CDU-Fraktion ein bisschen im Internet nachgeforscht“, erklärte Dirk Wegmeyer (CDU) im Juni 2013 die Beweggründe für den Antrag. Damit begann die Diskussion. Für welche Zielgruppen sollen die Geräte sein, was gibt es überhaupt für Gerätetypen und wo sollen sie aufgestellt werden? Im Gespräch waren als Standort beispielsweise die Spielplätze an der Brunnen- und Parkstraße oder auch die Grüne Lunge in der Nähe der Seniorenresidenz.

Auf Folgeerscheinungen müsse geachtet werden. „Solche Geräte müssen beschildert sein. Eine Informationstafel könnte anzeigen, wie es sich auf dem Gerät zu verhalten gilt“, meinte damals Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn. Einig waren sich die Ausschussmitglieder damals allerdings, dass sich an den Senioren orientiert werden solle. Deswegen folgten Gespräche mit dem DRK und dem SoVD.

Von Maike Scholz

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