Rund 500 Quadratmeter zwischen Wahrenholz und Weißenberge betroffen

Kontaminiert: Rohöl im Boden

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An der K 4 zwischen Wahrenholz und Weißenberge ist in der vergangenen Woche Rohöl ausgetreten. Noch immer laufen die Säuberungsarbeiten, um weitere Verunreinigungen zu vermeiden.

Wahrenholz. An der K 4 zwischen Wahrenholz und Weißenberge ist in der vergangenen Woche Rohöl ausgetreten, wie das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) berichtet. Aus einer Leitung der Hannoverschen Erdölleitungsgesellschaft ist Reinöl aus einer Schleuse ausgetreten. 

Die Schleuse liegt innerhalb eines Gebäudes auf dem Gebiet der Gemeinde Wahrenholz. „Betroffen von dem Austritt außerhalb des Gebäudes ist nach ersten Einschätzungen eine Fläche von etwa 500 Quadratmetern.“

Die Leitung wird von der ExxonMobil Production GmbH und der Vermilion Energy betrieben, die noch Montagabend das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie informierte. In einem ersten Schritt wurde der betroffene Leitungsabschnitt durch Schieber außer Betrieb gesetzt. Das Öl wurde innerhalb und außerhalb des Gebäudes abgesaugt, das verunreinigte Erdreich wurde ausgekoffert. Ein Mitarbeiter des LBEG war vor Ort, um gemeinsam mit den Fachbehörden des Landkreises und dem Betreiber das weitere Vorgehen abzustimmen. Vorfluter sind nach ersten Erkenntnissen nicht von der Leckage betroffen, wie das LEBG berichtet. Die Sanierung wird von einem Gutachter begleitet, das LBEG wird die Ursache des Schadens ermitteln.

„Nachdem am Ereignistag zunächst Gefahrenabwehrmaßnahmen und die behördlich und gutachterlich begleitete Schadenbeseitigung (Reinigungs- und Absaugarbeiten, Auskoffern von Boden) im Fokus standen, dauern nun die Untersuchungen zur Ursache an“, wie Klaus Torp, Pressesprecher von ExxonMobil auf IK-Anfrage mitteilte.

Von Dennis Klüting

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