Ort lässt sich den Musik-Event vom Dauerregen nicht vermiesen / Wiederholung alle drei Jahre geplant

Klingendes Oesingen in der Scheune

Die Damengymnastikgruppe des SV Groß Oesingen und der Kindergartenchor zeigten, welches rhythmische und musikalische Talent in ihnen steckt.

Groß Oesingen. „Oesingen singt und klingt“, hieß es am Wochenende. Und der Ort sang und tanzte – und er schwamm auch.

Obwohl es das Wetter nicht gut mit den Organisatoren meinte, ließ man sich diese ihre Laune nicht verderben und verlegte das Oesinger Event kurzerhand ins Trockene.

Für den Fall der Regenfälle war bereits vorgesorgt und die Kartoffelscheune der Familie Olvermann vorbereitet worden. Die rund 400 Besucher störte der spontane Ortswechsel nicht, und so konnte die Veranstaltung einen reibungslosen Lauf nehmen. In stimmungsvoller Atmosphäre bekamen die Besucher ein tolles Programm an musikalischer und tänzerischer Vielfalt geboten. Alle Akteure aus der Oesinger Musikszene zeigten ihr Können und begeisterten ihr Publikum.

Spielen, singen und tanzen hieß es für den Posaunenchor der SELK unter der Leitung von Heinrich Heers und Bettina Degenhardt, die Tanzgruppe Chapeau Claque mit Maren Malzahn und den Kita-Chor des DRK-Kindergartens. Außerdem dabei: der Posaunenchor der Friedenskirche mit Georg Koch, die Rainbow School of Traditional Irish Dance und der Schulchor der Regenbogenschule mit Karola Sauerländer, der Kirchenchor der SELK mit Walter Dierks, die Damengymnastikgruppe des Sportvereins mit Maren Malzahn, der Kirchenchor der Friedenskirche mit Klaus-Peter Haas und das Schützenmusikkorps unter Leitung von Dirk Menzendorf.

„Ich bin überwältigt, dass so viele den Weg zu uns gefunden haben“, freute sich Chorleiter Klaus-Peter Haas über die enorme Resonanz. Applaus ist bekanntlich der Lohn für die Künstler, und diesen gab es reichlich. Ob Groß oder Klein, musikalisch oder tänzerisch – alle Akteure liefen zu Höchstform auf. Viele Helfer und ein gut abgestimmtes Organisationsteam machten „Oe-singt und klingt“ zu einem vollen Erfolg.

„Wir wollen diese tolle gemeinschaftliche Veranstaltung zu einem immer wieder kehrenden Ereignis machen und alle drei Jahre wiederholen“, kündigte Haas zuversichtlich an.

Von Nina Feith

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