Wagenhoff: Sechs junge Mütter wünschen sich ein neues Spielgerät für Platz am Gemeindezentrum

Klettervergnügen auf Gerüst

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Der Spielplatz am Gemeindezentrum in Wagenhoff soll auf Wunsch einiger Anwohnerinnen ergänzt werden.

Wagenhoff. Es soll sich etwas verändern auf dem Spielplatz am Gemeindezentrum in Wagenhoff. Ein neues Klettergerüst soll die schon vorhandenen Spielgeräte ergänzen. Das wünschen sich sechs Anwohnerinnen, die „Am Wallring“ wohnen.

Die Frauen organisieren zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, einen Flohmarkt für Kleinkinder. „Wir sind junge Mütter und organisieren diesen Verkauf, weil wir alle Kleinkinder haben“, sagt Sonja Straube. Sie ist eine der Mitorganisatorin. „Im Gemeindezentrum haben wir einen Stromanschluss, brauchen keine Miete zahlen und haben Platz für Verkaufsstände. Außerdem können wir dort Kaffee und Kuchen verkaufen“, nennt sie die Vorteile.

Seit fünf Jahren organisieren die sechs Mütter den Flohmarkt. Von den Einnahmen haben sie seither immer Geld für Spielgeräte gespendet. „Wir haben organisiert, dass Bänke und Tische auf dem Spielplatz stehen“, berichtet Straube.

Vor Jahren sei das Gelände sehr marode gewesen. „Die Spielgeräte waren alt und abgenutzt. Dann haben wir uns zusammengesetzt und angefangen, Geld zu sammeln“, erzählt die junge Mutter. Im Laufe der Zeit wurde der Platz dann runderneuert. „Wir durften aussuchen, was wir alles haben wollten“, erklärt die Wagenhofferin.

1500 Euro haben die Frauen vom letzten Flohmarkt, der Anfang März stattfand, zusammengesammelt. Davon wollen sie ein Klettergerüst aufstellen lassen, weil die Zwölfjährigen immer auf den Toren herumsitzen und darauf herumklettern. „Das können sie viel besser auf einem vernünftigen Gerüst“, meint Straube. Ihr Anliegen haben sie Bürgermeister Hartmut Bödecker schon vorgetragen. „Er will uns ein Prospekt geben, aus dem wir uns dann ein Modell aussuchen dürfen“, sagt Straube. Sie hofft, dass das Klettergerüst zum nächsten Flohmarkt im Herbst oder schon im Sommer steht. Der Rat muss noch zustimmen.

Von Volker Althoff

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