Fest an Pfingsten ist Besuchermagnet / 24 Aussteller und buntes Programm

„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach...“

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Beim Wahrenholzer Mühlenfest war für Groß und Klein etwas dabei. Hier werden Holzarbeiten angefertigt.

Wahrenholz. In Wahrenholz drehte sich an den beiden Pfingsttagen alles rund um die Wassermühle.

Vom Korn zum Brot: Mit seinem Fachwissen erklärte der Vorsitzende des Mühlenvereins Wahrenholz, Wilhelm Warneboldt, den neugierigen Besuchern, welches Korn verwendet wird und welche Prozesse es alle durchlaufen muss, bis daraus ein fertiges Brot entsteht. „Wir haben heute noch überlegt, ob es das 22. oder bereits 23. Mühlenfest hier in Wahrenholz ist. Seit 16 Jahren existiert der Mühlenverein nämlich schon und übernahm diese Aufgabe vom Mühlenbesitzer“, erklärte Warneboldt und lies zur Freude der Gäste die Mühle ganz nach dem alten Volkslied klappern.

Die geöffnete Mühle war aber nicht die einzige Attraktion auf dem Mühlenfest in Wahrenholz. 24 Aussteller stellten ihre Waren zur Schau. Magnetschmuck, Dinkelkissen, Handtuchverkauf, Honig, Wurst und Fisch sowie Blumen sind nur einige Beispiele. „Alle Einnahmen, die der Mühlenverein in diesen zwei Tagen erwirtschaftet, fließen komplett in die Erhaltung der Mühle“, sagte Warneboldt. Ein Projekt ist schon angedacht: Der Holzwurm wütet in der Mühle. 70 000 Euro sollen in die Hand genommen werden. Da freut es den Vorsitzenden und die Mitglieder des Mühlenvereins umso mehr, dass „es am Pfingstsonntag gut gelaufen ist. Wir haben zum Beispiel sechs Kilogramm Eis verkauft.“

Am Pfingstmontag war das Oldtimer-Treffen das Highlight – da schreckte die Besucher auch der leichte Nieseregeln nicht ab. Begeistert schauten sie einem Holzsäger zu, wie nach und nach eine Figur entstand.

Von Maike Scholz

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