Kita-Außenstelle und Turnhalle

In Schönewörde stehen große Projekte der Dorferneuerung auf der Agenda

Das ehemalige Schulgebäude wird aktuell zu einer Außenstelle der DRK-Kita umgebaut. Über die Gestaltung der Außenanlagen wird noch entschieden.
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Das ehemalige Schulgebäude wird aktuell zu einer Außenstelle der DRK-Kita umgebaut. Über die Gestaltung der Außenanlagen wird noch entschieden.
  • Dennis Klüting
    vonDennis Klüting
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Schönewörde – Die Bauprojekte reißen in der Gemeinde Schönewörde nicht ab: Aktuell wird das ehemalige Schulgebäude zu einer Außenstelle für die DRK-Kita umgebaut. Bürgermeister Gerald Flohr gibt einen Überblick über aktuelle und geplante Maßnahmen.

• Der Umbau zur Kita-Außenstelle liegt ganz im Zeitplan: „Die Maurer sind fertig, der Maler fängt gerade an“, erklärte Flohr. Er ist zuversichtlich, dass die Samtgemeinde den Betrieb wie geplant zum 1. März aufnehmen kann. „Für den Außenbereich wurde die Förderung auf 90 Prozent aufgestockt“, freute sich Flohr. „Nun müssen wir uns entscheiden, in welchem Umfang die Dachsanierung und der Einbau neuer Türen und Fenster ausfallen sollen.“ Letztere Arbeiten könnten zudem nur in den dreiwöchigen Kita-Ferien im Sommer erfolgen, da sie den Betrieb doch sehr einschränken würden.

• Für den geplanten Umbau der Turnhalle und für die Neugestaltung der Straße Dorfplatz hat die Gemeinde Förderanträge im Rahmen der Dorferneuerung gestellt. „Wir warten auf Antwort“, so Flohr. Sobald Rückmeldung für die Straße Dorfplatz erfolgt sei, wolle die Gemeinde mit den Anwohnern über die Gestaltung und das Umfeld beraten.

• Im Baugebiet Querkamp I soll zur Jahresmitte der Straßenendausbau erfolgen. Aktuell wird dort noch gebaut, das wolle die Gemeinde abwarten. Zudem ist ein weiterer Bauabschnitt geplant. „Das Baugebiet ‘Querkamp II’ ist auf dem Papier fertig“, sagte Flohr. Im Frühjahr soll ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt werden. Bis dahin soll auch feststehen, ob das Baugebiet 11 oder 14 Bauplätze umfassen soll. Generell möchte die Gemeinde aber auch Baulücken im Ort in den Fokus rücken: „Wir wollen Grundstückseigentümer anschreiben, um die dörfliche Entwicklung zu fördern“, erklärte der Bürgermeister. Es liegen zudem Anfragen für verschiedene Bauformen vor.

Für den Ausbau der Straße Heidberg sind die Ausschreibungen erstellt und können zum Monatsende veröffentlicht werden. „Der Wasserverband ist kurzfristig noch bei dieser Maßnahme aufgesprungen“, sagte Flohr. Baustart soll Ende März bis Anfang April sein, damit die Straße im Juni fertiggestellt werden kann. Die ebenfalls 90-prozentige Förderung verlange eine Abrechnung bis Ende Juni.

• In der Ringstraße plane der Wasserverband eine Kanalsanierung. „Zugrunde liegen Erkenntnisse des Hochwasserereignisses vom 13. Juni vergangenen Jahres“, berichtete Flohr. Die großen Wassermassen hätten beschädigte Stellen in der Kanalisation aufgezeigt.

• Die beiden Bushaltestellen an der Dorfstraße sollen zu einer barrierefreien Bushaltestelle auf Höhe der Straße am Försterhof zusammengelegt werden. „Für den Ausbau der Bushaltestelle Schwarzburg laufen Gespräche mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel“, sagte der Bürgermeister. Denn dabei soll ein möglicher Radweg in Richtung Vorhop eingeplant werden. „Ich hoffe ja, dass es auch eine Querungshilfe geben wird, das entschleunigt der Verkehr zusätzlich.“

• Für die Sanierung von Wirtschaftswegen sei die Gemeinde aktuell mit betroffenen Landwirten im Gespräch.

• In Sachen Breitbandausbau freut sich Flohr über die nun eingeräumte Möglichkeit auch den „schwarzen Fleck“ Schönewörde anbinden zu können. Die erforderliche Quote von 60 Prozent der betroffenen Haushalte sei allerdings „schon eine Menge“. Er hofft, die Bevölkerung im Rahmen von Informationsveranstaltungen für den Glasfaserausbau mobilisieren zu können. „In diesem Jahr haben ja viele Bürger auch im Homeoffice arbeiten können – und haben hoffentlich dabei bemerkt, wie wichtig eine gute Datenverbindung heutzutage ist.“

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