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Kita-Anbau in Wesendorf ist fertig

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Von: Dennis Klüting

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Die separate Eingangstür ziert der Schriftzug „Krippe Lerchennest“.
Die separate Eingangstür ziert der Schriftzug „Krippe Lerchennest“. © Klüting

Wesendorf – Ein gutes Jahr haben die Bauarbeiten gedauert, nun ist der Anbau an die DRK-Kindertagesstätte am Lerchenberg in Wesendorf nahezu abgeschlossen.

„Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch“, sagte Ingold Blume, Bauamtsleiter der Samtgemeinde Wesendorf bei einem Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten.

„Der Altbestand hat noch eine Putzfassade“, sagte Samtgemeindebürgermeister René Weber. „Beim Anbau haben wir darauf geachtet, dass die Fassade pflegeleichter wird.“ Der Anbau ist direkt durch einen Durchgang von der Kita aus zu erreichen. Noch wird dieser durch ein hüfthohes Gitter abgesichert. „Da kommt noch eine Sicherheitstür hin, die müsste in den nächsten Tagen geliefert werden“, merkte Blume an. Der Anbau, in dem die Krippe untergebracht wird, verfügt auch über einen separaten Eingang: „Krippe Lerchennest“ steht auf der Glastür. Die Außenanlagen müssen noch hergerichtet werden.

Der Bewegungsraum fällt großzügig aus und ist auch schon mit Geräten versehen.
Der Bewegungsraum fällt großzügig aus und ist auch schon mit Geräten versehen. © Klüting

Im großen Bewegungsraum sind bereits Geräte installiert. „Es gibt außerdem weiteren Stauraum“, merkte Blume an. Einrichtungsleiterin Rita Gottschlich zeigte sich ob der hohen Luken, hinter denen dieser verborgen liegt, skeptisch. „Da müssen wir uns noch was einfallen lassen, mit dem Archiv kann ich doch keine Leiter so hoch raufklettern.“ Blume konnte ihre Bedenken ausräumen: „Dafür kommt noch eine Treppe.“ Gottschlich freute sich um die gelungene Umsetzung des Projekts, gerade für den Bewegungsraum gebe es viele Verwendungsmöglichkeiten. „Und die Schallschutzdecke ist klasse geworden.“ Auch der Gruppenraum ist eingerichtet. „Dafür haben wir uns Leihgaben von der Kita Fuhrenmoor, aber auch aus privaten Haushalten beschaffen können“, sagte Gottschlich. Das Mobiliar gehört nämlich zu den Dingen, die noch geliefert werden müssen. Auch mit dem Krippenteam ist Gottschlich sehr zufrieden. Doch ist der Personalmangel auch in Wesendorf spürbar: Von neun Stellen seien noch drei offen. „Besonders im Nachmittagsbereich ist es schwierig, Kräfte zu finden“, erklärte Gottschlich.

Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten: Bauamtsleiter Ingold Blume (v. l.), Samtgemeindebürgermeister René Weber sowie Einrichtungsleiterin Rita Gottschlich und ihr Team.
Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten: Bauamtsleiter Ingold Blume (v. l.), Samtgemeindebürgermeister René Weber sowie Einrichtungsleiterin Rita Gottschlich und ihr Team. © Klüting

Der Anbau wird für die Samtgemeinde teurer als bislang angenommen: „Wir werden nachfinanzieren müssen“, sagte Weber. „Die eingestellten Mittel reichten nicht aus.“ Noch liege die Abrechnung nicht vor, daher könne er noch keine genaue Höhe sagen. „Aber es wird sechsstellig.“ Blume ergänzte: „In einigen Bereichen gab es sogar einen Kostenanstieg um 25 Prozent.“ Die Baufirmen seien stark ausgelastet, die Preise hätten entsprechend angezogen. Den Mehraufwand könne die Samtgemeinde laut Weber „ohne Probleme aus den liquiden Mitteln bestreiten“.

Der Anbau an die Groß Oesinger DRK-Kita hinke laut Blumes Angaben acht Wochen hinter der Planung her, da es bei den Maurerarbeiten zu starken Verzögerungen gekommen ist. „Das konnten wir einfach nicht mehr aufholen“, erklärte der Bauamtsleiter. „Aber zum neuen Kita-Jahr wird der Anbau fertig sein.“

VON DENNIS KLÜTING

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