Schönewörde wünscht sich einen Radweg an der L 286 nach Vorhop

„Kinder sind auf der Brücke Freiwild“

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In Schönewörde wünscht man sich einen Radweg an der L 286 nach Vorhop – und damit weiter bis nach Knesebeck. Dieser Radweg über den Elbe-Seitenkanal könnte für Arbeitswege, aber auch von Kindern, die im Sommer zum Baden wollen, genutzt werden. 

Schönewörde. Beide Seiten wünschen sich den Lückenschluss: Von Knesebeck aus könnte man mit dem Fahrrad über die L 286 bis nach Gifhorn fahren. Und auch die Schönewörder würden sich über einen Radweg freuen, wie Bürgermeister Gerald Flohr im IK-Gespräch betont.

Gerald Flohr

„Der Wunsch ist ja nicht ganz neu“, sagt Flohr. „Aber wir haben ihn auch wieder in unsere Stellungnahme zur Fortschreibung des Regionalen Raumordnungsprogramms aufgenommen.“ Die Gemeinde sehe den Bau dieses Radwegs als sehr wichtig an. Denn zum einen könnten zahlreiche Schönewörder, die in Knesebeck etwa bei Butting angestellt seien, ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegen. „Zum anderen sind da die Kinder. Viele wollen im Sommer mit dem Fahrrad ins Knesebecker Strandbad fahren“, weiß der Bürgermeister. „Aber auf der Kanalbrücke sind die Freiwild.“ Daher wünsche sich die Gemeinde den Radweg.

„Wir haben uns auch schon für den Verlauf durch Schönewörde Gedanken gemacht“, führt Flohr aus. Er könne sich gut vorstellen, den Radweg von der L 286 über die Lindenstraße durch den Ort zu führen. „Die ist als ehemalige Kreisstraße sehr breit. Da könnte man schön durch den Ort fahren.“ Die Lindenstraße hatte die Gemeinde jüngst vom Landkreis übernommen. Über den Radweg hofft der Bürgermeister auch, an Fördergelder zu kommen, um die Unterhaltung der Straße trotz Ebbe im Gemeindesäckel dauerhaft zu sichern.

„Das Thema ist natürlich jetzt wieder sehr aktuell geworden“, sagt Flohr. „Denn bei der Strecke von Knesebeck nach Emmen hat man ja gesehen, dass ein Radweg auch über den Kanal möglich ist. Und auf eine vergleichbare Lösung hoffen wir natürlich auch.“

Von Dennis Klüting

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