Wesendorf: Besitzer fängt eines der Beuteltiere wieder ein

Kängurus auf der Flucht

Django ist zurück – dem Känguru geht es gut. Fotos: privat/dpa

bo/at/msc Wesendorf. Zwei Klein-Kängurus entwischten in der Nacht zu Sonntag in Wesendorf ihrem Besitzer, Stephan Leiter. Dieser bemerkte das Fehlen des Duos namens Django und Skyppe am Sonntagmorgen.

Leiter gelang es gestern Mittag, einen seiner Schützlinge, Django, wieder einzufangen.

Zeugen hatten die beiden Bennett-Kängurus zuletzt am nördlichen Ortsrand in der Nähe des Grillplatzes gesichtet. Eine Gefahr für Menschen oder Tiere gehe von dem entlaufenen Duo nicht aus, sagte Polizeisprecher Thomas Reuter. Die aus Australien stammenden Exoten sind kleiner als einen Meter und ernähren sich von Pflanzen und Bananen.

Ihre jetzige Heimat ist der Hasenberg nördlich von Wesendorf – und in der Tat sind die beiden flüchtigen Tiere laut Reuter „schnell wie Hasen“. Das Einfangen ist daher schwierig – wenn überhaupt, dann hat der Besitzer eine Chance, die scheuen Tiere anzulocken. Die Bevölkerung wird um Hinweise zu eventuellen Sichtungen des noch flüchtigen Kängurus gebeten.

„Django ist jetzt wieder da. Es geht ihm gut“, freut sich Stephan Leiter. Ein Einwohner Wesendorfs habe das Känguru gesichtet und Leiter informiert. „Durch das halbe Blumenviertel haben wir ihn gejagt und dann einfangen können“, erzählt der Wesendorfer. Er berichtet auch, dass er Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Polizei gestellt hat, weil der Wildschutzzaun vorsätzlich hochgedrückt worden sei. So konnten die beiden Känguru-Männchen entfliehen.

Django geht es soweit gut. „Er hat sich ein wenig die Lippe aufgerissen“, berichtet der Halter. Seit fast drei Jahren sind die beiden Tiere im Besitz von Stephan Leiter. „Ich war auf der Suche und habe sie von einem anderen Halter bekommen“, berichtet er stolz. Nun hofft er, dass auch Skyppe wieder den Weg nach Hause findet.

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