Das Beuteltier aus Westerholz war lange in den Wäldern des Isenhagener Landes unterwegs / Besitzer fängt es in Gewächshaus ein

Känguru Skippy wieder im heimischen Gehege

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Wesendorf. Es hatte sich lange nicht mehr blicken lassen, doch jetzt ist es wieder da: Das Bennett-Känguru Skippy ist zurück im heimischen Gehege und bei seinem Halter Stephan Leiter.

Gestern Morgen wurde Skippy von einem Einwohner Wesendorfs in der Nähe des Schützenhauses in Wesendorf gesichtet. Der Mann informierte sofort die Polizei.

„Das Känguru konnte dann in ein Gewächshaus getrieben werden. Herr Leiter wurde informiert und konnte Skippy unbeschadet einfangen und mit nach Hause nehmen“, ist Gifhorns Polizeipressesprecher Thomas Reuter sichtlich erleichtert. Und auch Stephan Leiter atmet auf.

„Alles ist soweit gut. Er hat keine Verletzungen“, erklärt er auf IK-Anfrage. Skippy sei auch nicht unterernährt, da die heimischen Wälder ein Nahrungsparadies seien. Das Känguru war vergangene Woche zuletzt in Groß Oesingen gesichtet worden und verschwand dann eine lange Zeit (das IK berichtete).

Obwohl aus den Augen, war es doch nicht aus dem Sinn und so kann sich Skippy nun wieder in seinem Gehege austoben. „Momentan geht es wieder um den Rang und wer diesen im Gehege übernimmt“, schmunzelt Leiter und erklärt: „Jetzt jagen sie sich wieder. Eigentlich hat Django den höheren Rang, weil er auch ein wenig größer ist, aber nach einer so langen Zeit muss neu gekämpft werden.“ Leiter ist sich sicher: „Es wird bald Ruhe einkehren.“

Von Maike Scholz

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