Wesendorf: Unfall im Offroad-Park / 15-Jähriger nicht mehr im künstlichen Koma

Jugendlicher verunglückt mit Quad

Zu einem gefährlichen Vorfall kam es im Wesendorfer Offroad-Park. Foto: Jung

Wesendorf. Marco Lehner ist ein Stück weit erleichtert.

Den Betreiber des Wesendorfer Offroad-Parks hat die Nachricht erreicht, dass es dem verletzten Jugendlichen wieder besser geht, der am Sonntag im Offroad-Park mit einem Quad verunglückte: „Er liegt nicht mehr im künstlichen Koma. “ Trotzdem ist Lehner noch erschüttert über den Vorfall.

Der 15-Jährige fuhr am Sonntag nach Lehners Angaben mit einem normalen Quad. Dabei habe er vermutlich einen Fahrfehler gemacht und sei vom Fahrzeug gefallen. Sofort sei der Freund, der den Jugendlichen begleitete, in die Quadvermietung gekommen. „Wir haben dann gleich Erste Hilfe geleistet“, berichtet der Betreiber.

Bei dem Unglück habe der 15-Jährige sich wohl den Kiefer gebrochen, führt Lehner aus. „Es war sehr schmerzhaft.“ Nach dem tragischen Unfall sei der Jugendliche zur Vorsorge in ein Krankenhaus nach Hannover gekommen. „Eine Rippe hat wohl auf die Lunge gedrückt“, erzählt der Betreiber. „Es ist eine schlimme Sache, die da passiert ist.“ Und die will Lehner nun aufklären. Denn er fragt sich: „Wie hätten wir so einen Vorfall verhindern können?“

Eine Antwort darauf lautet: Ursachenforschung. „Man muss zunächst herausfinden, ob ein Fehler beim Fahrer oder am Fahrzeug lag“, meint Andreas Burghard, zuständig für Verbraucherschutz beim staatlichen Gewerbeaufsichtsamt in Braunschweig.

An Sicherheitsvorkehrungen gebe es genug, versichert der Offroadpark-Betreiber. „Wir haben zum Beispiel Vorschriften, die eine Geschwindigkeit von 10 Kilometer pro Stunde auf dem Gelände zulassen.“ Zum anderen bestehe generell eine Helmpflicht während der Fahrt mit einem Quad. Eine der Sicherheitsmaßnahmen ist auch das Einbahnstraßensystem. „Wichtig ist, dass der Junge jetzt wieder auf die Beine kommt“, betont Lehner.

Von Volker Althoff

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