Claudia Niemes ist seit einem Jahr Jugendpflegerin der Samtgemeinde Wesendorf

„Jedes Dorf ist anders“

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Seit einem Jahr ist Claudia Niemes Jugendpflegerin der Samtgemeinde Wesendorf. „Ich bin gut angekommen und habe nun alles einmal mitgemacht“, sagt die ausgebildete Erzieherin. 

Wesendorf. „Ich bin ganz gut hier angekommen, denke ich“, sagt Claudia Niemes. Seit ziemlich genau einem Jahr ist sie Jugendpflegerin bei der Samtgemeinde Wesendorf. „Ich habe jetzt hier alles mitgemacht und kennengelernt. Und auch die Teamarbeit klappt super. “

Das hat sich bei Planung und Umsetzung der Ferienprogramme bewährt. Darüber hinaus organisiert die gelernte Erzieherin aber unter anderem auch die Jugendtreffs mit der dazugehörigen Personalplanung sowie verschiedene Sonderveranstaltungen. Ihren Schwerpunkt Medienpädagogik konnte die 32-Jährige erfolgreich einbringen: „Wir haben jetzt erst gerade im Osterferienprogramm einen Trickfilm erstellt. Das ist super angekommen und wird sicherlich auch wieder angeboten.“ Auch Lightpainting und andere kreative Angebote wurden gut angenommen.

Ebenso bewährt habe sich das Zusammenleben von Jung und Alt im Groß Oesinger Jugendtreff, der auch als Seniorentreff genutzt wird (das IK berichtete). „Die Jugendlichen bekommen da eigentlich nicht ganz so viel von mit, außer, dass sich das Mobiliar etwas geändert hat“, sagt Niemes. „Die Jugendlichen können da aber mitgestalten, wenn ihnen da beispielsweise eine Tischdecke nicht gefällt, dann kommt die eben weg. Die Senioren sind sehr dankbar dafür, dass sie diese Räume nutzen können und räumen den jugendlichen dabei auch den Vorrang ein.“ Ansonsten gäbe es wenig Berührungspunkte, da beide Treffs ja zu anderen Zeiten stattfinden.

„Insgesamt bin ich recht unvoreingenommen an diese Arbeit herangegangen“, blickt Niemes zurück. „Jedes Dorf hier hat so seine Eigenheiten, die Leute ticken doch überall ein klein wenig anders.“ Wie genau, das müsse sie nun in den nächsten Jahren erfahren.

Einen Wunsch hat die Samtgemeindejugendpflegerin aber: die Einrichtung von W-Lan in den Jugendtreffs. „Das ist leider etwas schwierig, gerade in den kleineren Dörfern. Aber ich bin da im Gespräch mit den Bürgermeistern.“

Ein stärkeres Augenmerk will Niemes generell auf die Jugendlichen richten: „Wir machen viel für die Jüngeren, wir sollten auch mehr Veranstaltungen ab zwölf Jahren anbieten.“ So ist etwa wieder ein Bubble-Soccer-Turnier im Herbst geplant, dazu soll es aber auch mehrere Sport-Nächte geben. Die nächste findet am Freitag, 13. April, um 19 Uhr in der großen Turnhalle in Wesendorf statt. „Was wir dann genau machen, dürfen sich die Teilnehmer aussuchen“, verspricht die Jugendpflegerin.

Von Dennis Klüting

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