Mehrere Baumaßnahmen

Weitere Straßensperrungen in Wahrenholz

Im Sommer soll die Hauptstraße noch mal gesperrt werden, damit eine Querungshilfe an der Alten Schmiede installiert wird.
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Die Sperrung der Wahrenholzer Hauptstraße musste verlängert werden.
  • Dennis Klüting
    vonDennis Klüting
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Wahrenholz – Die Sperrung der Wahrenholzer Hauptstraße muss aufgrund von Materialengpässen in Verlängerung gehen, wie Bürgermeister Herbert Pieper am Dienstagabend dem Gemeinderat berichtete. „Das ist allerdings noch nicht das Ende der Baustellen in Wahrenholz“, kündigte er an.

Für eine Maßnahme des Wasserverbandes werden nämlich im Anschluss die Schützenstraße und die Bahnhofstraße gesperrt. Grund dafür ist die Verlegung weiterer Wasserrohre in Richtung Schönewörde. „Auch dafür werden Vollsperrungen nötig werden“, sagte Pieper. Auch in der Straße Im Achterbruch sollen Arbeiten erfolgen: „Da die Straße dabei sowieso schon zur Hälfte aufgerissen werden muss, nutzen wir, wie beim Taterbusch auch, die Gelegenheit, um die Asphaltdecke zu sanieren.“

Die Sperrung der Hauptstraße soll voraussichtlich in der kommenden Woche aufgehoben werden können. „Das war für uns quasi ein Probelauf, denn im August wird es eine erneute Sperrung geben müssen“, erklärte der Bürgermeister. Denn dann sollen die Außenanlagen an der Alten Schmiede hergestellt werden – inklusive einer Querungshilfe über die Hauptstraße.

Der Umbau der Alten Schmiede selbst befinde sich aktuell im „Endstadium“, wie Pieper ausführte: „Es stehen noch Maler- und Bodenarbeiten an.“ Er hofft, dass die Gemeindeverwaltung im September in die neuen Räumlichkeiten einziehen kann.

Für die Alte Schmiede soll eine Klingel- und Briefkastenanlage angeschafft werden. „Wir brauchen vier Klingeln“, führte Pieper aus: Eine für das Sitzungszimmer, eine für das Archiv des Heimatvereins, eine für die Post und eine für das Gemeindebüro.“ Aufgrund sehr spezifischer Vorgaben sei eine produktneutrale Ausschreibung schwierig. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für ein rund 1400 Euro teures Modell aus.

Zudem soll die Küche in der Alten Schmiede größer ausfallen – und dadurch etwas teurer werden: Statt den ursprünglich vorgesehenen 11 300 Euro sollen nach einstimmigem Ratsbeschluss nun 14 000 Euro ausgegeben werden. Dafür sollen mehr Schränke und Geräte, darunter eine Industriespülmaschine mit einem 17-Minuten-Zyklus, angeschafft werden.

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