„Es muss voran gehen“ / Spielplätze im Fokus

IK-Ausblick: Ummern will 2019 bei Baugebiet Gas geben

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Ein „großes Thema“ für 2019: Die Gemeinde Ummern will neue Spielgeräte für die Kinder bereitstellen. Besonders der Spielplatz am Schießheim soll aufgewertet werden.

Ummern – „So ein Ärger, dass es mit der Dorferneuerung wieder nicht geklappt hat“, sagte Ummerns Bürgermeisterin Mirijam Müller enttäuscht. „Wir hätten das Geld wirklich gut gebrauchen können“, pflichtet Verwaltungsvertreter Marc Bludau bei.

Aber auch ohne die Finanzspritze hat sich die Gemeinde für 2019 einiges vorgenommen, wie Müller und Bludau im IK-Gespräch vorstellen.

• Dorferneuerung: „Wirwollen es nochmal versuchen“, sagte Bludau. „Es ist ja besonders interessant, weil sich dabei auch Privatleute für Zuschüsse bewerben können.“ Daher suche Bludau das Gespräch mit dem Amt für regionale Landesentwicklung, um den Antrag noch mal zu überarbeiten.

• Baugebiet: Das Baugebiet Brenzelfeld II steht hoch auf der Prioritätenliste der Gemeinde. „Da muss es endlich voran gehen“, sagte Müller. Ziel sei es, dass im Winter mit den Arbeiten begonnen werden könne. „Dafür muss im Sommer der entsprechende Beschluss fallen“, so Bludau.

• Spielplätze: „Spielplätze sind für uns in diesem jahr ein großes Thema“, sagte Müller. „Besonders der am Schießheim.“ Dort sollen neue Spielgeräte angeschafft werden.

• Bushaltestellen: Die Gemeinde Ummern will in diesem Jahr sieben Bushaltestellen barrierefrei ausbauen lassen: in Pollhöfen, an der Volksbank, am Dorfplatz und am Gifhorner Weg. „Wir rechnen mit Ausgaben von 50- bis 55 000 Euro“, erklärte Bludau. „Trotz der hohen Fördermittel.“

• Radweg an der L 284: Bludau will erneut den Dialog mit der Landesbehörde für Straßenbau suchen bezüglich des Radwegs in Richtung Wesendorf.

• Förderung der Vereine: Die Förderung der Vereine nimmt in Ummern einen großen Stellenwert ein. Wortwörtlich, denn jährlich nimmt die Gemeinde dafür rund 10 000 Euro in die Hand. „Wir haben ein sehr gutes und vielseitiges Vereinsleben“, sagte Müller stolz.

• Straßenbeleuchtung: In 2019 sollen Teile der Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt werden.

• Wirtschaftswege: Ferner steht die Instandsetzung diverser Wirtschaftswege an.

VON DENNIS KLÜTING

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