Eine Maßnahme jagt die nächste

IK-Ausblick 2019: Wahrenholz baut sich um

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Bis zum Sommer sollen die Arbeiten am Service-Wohnen in der Dorfmitte abgeschlossen sein. 

Wahrenholz – Die Maßnahmen der Dorferneuerung sind auch in 2019 wieder Schwerpunkt für die Gemeinde Wahrenholz.

Herbert Pieper, Bürgermeister von Wahrenholz

Denn gleich an mehreren Stellen rollen die Bagger an. Aber auch abseits der Dorferneuerung gibt es zu tun. Bürgermeister Herbert Pieper gibt einen Überblick über die wichtigsten Projekte.

• Baugebiete: Für das Baugebiet „Im Syke III“ will sich der Gemeinderat bei seiner nächsten Sitzung mit der Satzung beschäftigen, bis Mai könnte der Bebauungsplan aufgestellt sein.

 Gewerbegebiet: Ähnlich sieht es beim Gewerbegebiet aus: Die Gemeinde will bis Mai den bestehenden Bebaungsplan ändern.

• Dorfmitte: Service-Wohnen und Arztpraxis sollen bis zum Sommer fertiggestellt werden, wie Pieper betont. „Bei der Alten Schmiede ist die Planung für die Antragstellung abgeschlossen.“ Die Arbeiten sollten noch in diesem Jahr beginnen können – allerdings ohne Erschließung.

• Bahnhofsumfeld: Die Bauarbeiten am Bahnhofsumfeld haben begonnen, bis Mai sollen sie abgeschlossen sein.

• DGH Betzhorn: Ein Bauantrag für das Dorfgemeinschaftshaus in Betzhorn soll noch in diesem jahr gestellt werden. Beginnen werden die Arbeiten voraussichtlich aber erst in 2020.

• Turnhalle Teichgut: Für den Anbau an die Turnhalle in Teichgut laufen die Ausschreibungen. Beginnen sollen die Arbeiten im März, enden sollen sie im Sommer. „Aber rechtzeitig vor dem Heideblütenfest“, sagt der Bürgermeister.

• Spielplatz Weißenberge: Auch für die Neugestaltung des Spielplatzes in Weißenberge laufen die Ausschreibungen. Ziel ist es auch hier, im Sommer fertig zu werden.

• Schützenhaus: Für die Dachsanierung des Schützenhauses hat die Gemeinde einen Förderantrag gestellt. „Da heißt es abwarten“, so Pieper.

In 2019 feiert Weißenberge außerdem sein 400-jähriges Bestehen. Die Planung hat das Festkomitee übernommen.

Pieper hält außerdem fest, dass es momentan nicht einfach sei, überhaupt Angebote für kommunale Ausschreibungen zu bekommen. „Die Firmen haben so volle Auftragsbücher, dass sie es sich aussuchen können, was sie machen“, erklärt Pieper. „Und vielen ist die Bürokratie, die mit kommunalen Ausschreibungen verbunden ist, dann einfach zu viel.“ Dies führe teilweise zu Verzögerungen bei den verschiedenen Projekten.

VON DENNIS KLÜTING

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