Drei Kreisel in der Mache

IK-Ausblick 2019: Für die Gemeinde Wesendorf stehen große Bauprojekte an

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Der Kreisel in der Wesendorfer Ortsmitte soll in 2019 neu gestaltet werden. 

Wesendorf – Schaffung von Infrastruktur steht für die Gemeinde Wesendorf in 2019 weit oben auf der To-Do-Liste. Bürgermeister Holger Schulz gibt einen Überblick über die verschieden Maßnahmen.

• Südlicher Ortseingang: Als wichtigste und umfangreichstes Vorhaben nennt er die Umsetzung des Bebauungsplanes „Vor den Fuhren“, der die Umgestaltung des südlichen Ortseingangs vorsieht.

Holger Schulz, Bürgermeister von Wesendorf

Dabei seien gewerbliche Flächen ebenso vorgesehen wie Wohnbauland. „Das werden aber sicherlich nicht mehr als acht bis zehn Bauplätze werden“, sagte Schulz. Dazu soll ein Kreisel nicht nur die Anbindung an die K 7 sicherstellen, sondern auch den Verkehr entschleunigen. Eine Lösung für die Entwässerung sei mittlerweile gefunden, ein Boden-Gutachten sei beauftragt. Außerdem soll es eine Sondierung für Kampfmittel geben, wie auch schon beim Demoorweg. „Aber das Luftbild sparen wir uns diesmal“, so Schulz.

• Kreisel in der Ortsmitte: Die Arbeiten für die Neugestaltung des Kreisels in der Ortsmitte können in Kürze ausgeschrieben werden.

• Radweg an der L 284: Die Entwurfsunterlagen für den Radweg entlang der L 284 zur B 4 sind fast fertig und werden mit der Landesstraßenbaubehörde in Wolfenbüttel abgestimmt. Danach stehen Ausführungsplanung und Grunderwerb an.

• Baugebiet: Die Erschließung und Vermarktung des Baugebiets „Am Demoorweg Ost“ stehe für 2019 an. Die Ausschreibungen könnten laut Schulz in Kürze erfolgen, Baustart wäre dann im frühen Sommer.

• Drogeriemarkt: Schulz wünscht sich für Wesendorf die Ansiedlung eines Drogeriemarkts und befindet sich auch schon in diesbezüglichen Gesprächen. Ein möglicher Standort wäre neben Aldi an der Wittinger Straße. „In der Ortsmitte haben wir keine so große Freifläche“, so der Bürgermeister.

• Multifunktionsfeld: Das Mustifunktionsfeld soll bis zum frühen Sommer fertiggestellt werden.

• Barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen: In diesem Jahr sollen drei Bushaltestellen (Wittinger Straße und zwei in Westerholz) ausgebaut werden.

• Spielplätze: Die Gemeinde will an mehreren Spielplätzen neue Geräte aufstellen. „Die für die Schillerstraße stehen beispielsweise schon bereit“, sagte Schulz. Wegen des Verkaufs der Alten Schule in Westerholz müsse für den Ortsteil ein neuer Spielplatz geschaffen werden.

• W-Lan: Die Gemeinde will in ihren Liegenschaften einen kostenlosen W-Lan-Zugang anbieten.

• Schützenhaus: Im Schützenhaus steht eine Akustiksanierung im Bühnenbereich an. Für Fassade und Dach soll eine Bestandsaufnahme erfolgen, für das Dach des Schießstands besteht ebenfalls Sanierungsbedarf. Die Gemeinde will unterstützen.

Sportheim: Im Wesendorfer Sportheim müssen die sanitären Anlagen saniert werden. Auch hier will die Gemeinde helfen.

• Straßensanierung: Das Programm sieht die Planung für die Sanierung der Straße Horst in Westerholz vor. Außerdem soll an zahlreichen Wirtschaftswegen die Fahrbahn erneuert werden.

Kirchfeld-Brücke: Die Brücke im Kirchfeld soll saniert werden.

• Gebäude an der Celler Straße: Für das Gebäude gegenüber der Kirche, das die Gemeinde erworben hat, soll eine Machbarkeitsstudie Möglichkeiten zur Nutzung aufzeigen.

Grüne Lunge: Eine weitere Machbarkeitsstudie soll Anregungen für die Neugestaltung der Grünen Lunge an der Seniorenresidenz geben. „Dazu wird es auch völlig ergebnisoffene Diskussion mit den Bürgern geben“, kündigte Schulz an. Diese soll aber voraussichtlich erst 2020 stattfinden.

„Es sind viele Projekte“, fasste Schulz zusammen. „Wir haben uns viel vorgenommen.“

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