Ummerns Projekte für 2018: Bushaltestellen, Spielplätze und Wirtschaftswege

Hoffen auf die Dorferneuerung

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Mirijam Müller

Ummern. Für die Gemeinde Ummern könnte 2018 ein durchaus spannendes Jahr werden. Denn neben den üblichen Verwaltungsaufgaben kommen auf das Dorf auch außergewöhnliche Chancen und Projekte zu.

Bürgermeisterin Mirijam Müller gab einen Überblick, was 2018 für Ummern bereit halten könnte.

• Mit großer Spannung erwartet Müller dass Ergebnis des Antrags um Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm, den die Gemeinden Ummern und Groß Oesingen gemeinsam gestellt haben. Die würde umfangreiche Förderungsmöglichkeiten bedeuten und zahlreiche Projekte im Ort ankurbeln. Als konkretes Beispiel nennt Müller die Gestaltung des Parkplatzes am Gemeindezentrum. „Es gibt zu wenig Stellplätze, der ganze Parkplatz ist ziemlich dunkel. Das würden wir gern neu gestalten“, so die Bürgermeisterin.

• „2018 wollen wir die Spielplätze in Angriff nehmen“, fährt Müller fort. „Das hat nämlich im letzten Jahr nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben.“ So will die Gemeinde 2018 einen Spielplatz „aufhübschen“. Welcher das sein wird, steht aber noch nicht fest.

• Auch der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen sei 2018 ein großes Thema. Welche es sein sollen oder ob am Ende vielleicht sogar alle umgebaut werden, „muss man mal gucken“. Die Bushaltestelle am Dorfplatz soll aber definitiv heller gestaltet werden. Müller ist wichtig, dass sich auch weiterhin zum Ortskern passe.

• Der Gemeinderat soll über die Einführung papierloser Ratsarbeit befinden, eine Umsetzung sei laut Müller gegebenenfalls kurzfristig möglich.

• Beim Baugebiet „Brenzelfeld II“ kommt es nach Aussage der Bürgermeisterin zu Verzögerungen: Die Kartierung habe länger gedauert. „Interessenten können sich aber gern bei mir für Bauplätze eintragen“, so Müller.

• Bezüglich des Radwegs Richtung Wesendorf will die Gemeinde erneute Gespräche mit der Landesbehörde suchen. „Es kann ja nicht sein, dass es für uns teurer ist, den Radweg an einer Landstraße zu bauen als an unserer eigenen“, findet Müller. Sie hofft daher auf stärkere Unterstützung durch die neue Landesregierung.

• Wichtig wird auch die Instandsetzung der Wirtschaftswege. „Denn die haben 2017 sehr gelitten und sind so richtig kaputt“, sagte Müller. „Da müssen wir dringend ran!“

• Außerdem freut sich die Bürgermeisterin auf die erneute Auflage des Bürgerballs am 23. Februar.

Von Dennis Klüting

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