Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider vermeldet steigende Zahl von Selbstanzeigen

„Hoeneß-Effekt“ auch im Bezirk Gifhorn

Agnes Dolezych (links), Hauptsachgebietsleiterin im Arbeitnehmerbereich des Gifhorner Finanzamtes, erläuterte mit Birgit Scheller dem Finanzamtsvorsteher Manfred Heinze (von links), Minister Peter-Jürgen Schneider und Detlef Tanke die Arbeit.
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Agnes Dolezych (links), Hauptsachgebietsleiterin im Arbeitnehmerbereich des Gifhorner Finanzamtes, erläuterte mit Birgit Scheller dem Finanzamtsvorsteher Manfred Heinze (von links), Minister Peter-Jürgen Schneider und Detlef Tanke die Arbeit.

Gifhorn. Derzeit rollt der Rubel – oder eher der Euro.

Bei seinem Besuch des Gifhorner Finanzamts informierte der Niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider über den derzeitigen Stand der nachträglich eingesammelten Steuereinnahmen samt Verzugszinsen und Strafgeldern in Niedersachsen, aber auch in der Region.

Und da war man schon im August auf dem zahlenmäßigen Stand des Vorjahres, erklärte Schneider und sprach vom „Hoeneß-Effekt“. „Das war wie ein Weckruf“, kommentierte Schneider die steigende Zahl der Selbstanzeigen. „Außerdem haben wir rund 75 Prozent der Daten von angekauften CDs in diesem Jahr schon abgearbeitet, insgesamt Staatseinnahmen von 252 Millionen Euro generiert, bei einem eigenen Aufwand von 800 000 Euro“, rechnete Schneider vor.

Die Zahl der Selbstanzeigen lag Ende August bei 2779 niedersachsenweit und wird in diesem Jahr die 3000 deutlich übertreffen, prognostizierte er. Normal seien rund 1200 derartige Anzeigen pro Jahr.

Von Burkhard Ohse

Mehr zu den Selbstanzeigen lesen Sie am Dienstag im E-Paper und in der Printausgabe des IK.

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