Moped-Rennen der Heide Simis 03 in Groß Oesingen / Andreas Jacobi Clubmeister

Heiße Öfen, coole Fahrer

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Sieger unter sich: Clubmeister Andreas Jacobi (3. von links), Zweitplatzierter Joachim Lübbe (2. von links), Dritter Fritze Menzendorf (rechts) und der Gewinner des kleinen Finals, Mathias Dehne.

Groß Oesingen. Kult-Rennen auf dem Schafstallring in Groß Oesingen: Etwa 400 Zuschauer waren am Wochenende bei der 9. Clubmeisterschaft der Heide Simis 03 dabei, als Andreas Jacobi den heiß begehrten Siegerpokal gewann.

18 Starter hatten sich auf das Rennspektakel vorbereitet und viel Mühe und Zeit in ihre Liebhaberstücke der legendären DDR-Mopedmarke Simson investiert.

„Es ist für mich in diesem Jahr super gelaufen, letztes Jahr hat es nur auf Platz zwei gereicht“, freute sich Jacobi zusammen mit seinem Schrauberteam Achim Müller und Björn Saalfrank über den Sieg. Es war nicht leicht, sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. In fünf Wertungsläufen von jeweils zehn Runden auf dem 600 Meter langen Schafstallring mussten die Fahrer ihr Können unter Beweis stellen. Teilnehmen durften alle Mopeds des Modells S51 mit bis zu 50 Kubikmeter Hubraum. Es war eine Belastungsprobe der extremen Art für die legendären Zweitaktmaschinen, aber auch für die Fahrer, die sich ein furioses Rennen lieferten.

Andreas Jacobi fuhr mit seiner S 51, Baujahr 1986, auf den ersten Platz, dicht gefolgt von Joachim Lübbe auf Platz zwei und Fritze Menzendorf auf dem dritten Rang. Matthias Dehne erhielt den Pokal als Sieger des kleinen Finals.

„Nicht nur Schnelligkeit zählt, auch Taktik. Man fährt nicht nur mit der Hand am Gas, sondern wartet auf den richtigen Moment, um seinen Motor zu schonen“, erklärten Clubpräsident Mirco Neubrandt und Vize Jörn Claus. Rennleiter Ernst-Georg Harms und Oberzeitnehmer Detlev Falke garantierten einen reibungslosen Ablauf und sorgten für die Sicherheit auf der Strecke.

„18 gut durchgewartete Maschinen mit ihren wagemutigen Reitern haben hier bei optimalen Streckenverhältnissen großen Motorsport gezeigt“, freute sich Streckensprecher Karsten Fickendey-Engels über die schnellsten gefahrenen Rundenzeiten in der Heide-Simi- Geschichte. Die Organisatoren freuen sich schon jetzt auf 2013, wenn das zehnte Jubiläumsrennen des Clubs ausgetragen wird.

Von Nina Feith

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